Advertisement

Quasiteilchen

  • Wilhelm Brenig
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Keine der bisher besprochenen Näherungsmethoden läßt sich auf Systeme bei sehr tiefen Temperaturen anwenden. Bei diesen Temperaturen sind alle Systeme entweder fest oder doch zumindest flüssig. Sie sind daher nicht mehr als verdünnte Systeme zu beschreiben. Ihre Wechselwirkung ist nicht vernachlässig-bar und kann auch i. allg. nicht gut durch die niedrigsten Ordnungen einer Störungstheorie behandelt werden. Zur Beschreibung der kondensierten Materie bei tiefen Temperaturen hat sich eine von L. D. Landau eingeführte Begriffsbildung sehr bewährt: die des sog. „Quasiteilchens“ [37.1]. Die thermodynamischen Eigenschaften der Materie bei sehr tiefen Temperaturen werden offenbar bestimmt durch die niedrigliegenden Anregungen der Systeme über dem quantenmechanischen Grundzustand. Wir geben zunächst einen Überblick über die wichtigsten dieser elementaren Anregungen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 37.1
    Landau, L. D.: Zh. Eksp. Teor. Fiz. 11, 592 (1941);Google Scholar
  2. J. Phys. USSR 11, 91 (1947)Google Scholar
  3. 37.2
    Landau, L. D.: Sov. Phys. JETP 3, 920 (1956);Google Scholar
  4. 5, 101 (1957)Google Scholar
  5. 37.3
    Bose, S. N.: Z. Phys. 26, 178 (1926)ADSGoogle Scholar
  6. 37.4
    Einstein, A.: Sitzungsber. d. kgl. Preuß. Akad. Wiss. 1924, 261 (1924)Google Scholar
  7. 37.5
    Petrich, W., Anderson, M. H., Ensher, J.R. und Cornell, E. A.: Phys. Rev Lett. 74, 3352 (1995);ADSCrossRefGoogle Scholar
  8. sowie Anderson, M. H., Ensher, J. R., Mathews, M. R., Wieman, C. E. und Cornell, E. A.: Science, 269, 198 (1995)ADSCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Brenig
    • 1
  1. 1.Physik DepartmentTechnische Universität MünchenGarchingDeutschland

Personalised recommendations