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Antiosteolytische Therapie mit Bisphosphonaten beim ossär metastasierten Mammakarzinom

  • I. J. Diel
Conference paper

Zusammenfassung

Knochenmetastasen beim Mammakarzinom sind häufig. Ca. 70–80% aller Frauen, die an dieser Krankheit versterben, sind von ossären Absiedlungen betroffen. Das Auftreten von Knochenmetastasen zeigt zwar an, daß das Leiden in ein inkurables Stadium übergegangen ist, trotzdem haben Frauen mit Skelettmetastasen vergleichsweise lange Überlebenszeiten (ca. 5 J.) gegenüber Patientinnen mit viszeralen Metastasen (ca. 2 J.). Die Lebensqualität während dieser Zeit wird allerdings durch die typischen Komplikationen ossärer Metastasen stark beeinträchtigt. Im Vordergrund stehen Knochenschmerzen (80–90%), gefolgt von pathologischen Frakturen (25–35%), hyperkalzämischen Episoden (10–20%), spinalen Kompressionssyndromen (10–20%) und Verdrängungsmyelopathien — im Sinne einer Knochenmarkkarzinose — (5–15%). Die Therapie dieser Komplikationen stellt hohe Anforderungen an den betreuenden Gynäkologen. Er muß nicht nur bestens über die unterschiedlichsten Therapieverfahren und deren Erfolgsaussichten informiert sein, sondern auch zu interdisziplinärer Arbeit mit Onkologen, Strahlentherapeuten, Schmerztherapeuten, Orthopäden und Chirurgen bereit und fähig sein. Nur die Koordination und Integration aller Behandlungsmöglichkeiten erlaubt den betroffenen Frauen ein Leben in Schmerzfreiheit mit möglichst wenig eingeschränkter Mobilität.

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Weiterführende Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • I. J. Diel

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