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Zwischen Gummibärchen, Computerspiel und Sparbuch: Kinder und Jugendliche als Konsumenten

  • Annette Claar
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Zusammenfassung

Neben dem Taschengeld haben Kinder und Jugendliche eine Reihe weiterer Möglichkeiten, ihre Finanzkraft aufzubessern: Viele erhalten von ihren Eltern zusätzliches Geld auch außer der Reihe, sie nehmen zeitlich begrenzte Jobs an, meist auβerhalb, manchmal aber auch in der Familie, und zu besonderen Gelegenheiten wie Geburtstagen und Weihnachten gehen Geldgeschenke aus der Verwandtschaft ein. Die Geldmittel, über die der Nachwuchs zwischen 6 und 17 Jahren infolge dieser Einnahmen verfügen kann, sind beträchtlich. Nicht alles davon wird gleich zur Erfüllung von Konsumwünschen in den Läden umgesetzt. Schon die überwiegende Mehrheit der Grundschüler hat ein eigenes Sparkonto, auf dem häufig Beträge von ein paar hundert, bei den Jugendlichen von ein- bis zweitausend Mark deponiert sind (mehr dazu in Kap. 8). Auch das Sparschwein und das Geheimversteck im Kinderzimmer haben als Ort der Zwischenlagerung nicht ausgedient. Der weitaus gröβere Teil des Geldes wird allerdings nicht besonders lange gehortet, sondern dient Kindern wie auch Jugendlichen dazu, sich kleinere und manchmal auch größere Wünsche sofort zu erfüllen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Annette Claar

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