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Freizügigkeit von Studierenden

  • Christian Zacker

Zusammenfassung

Die spanische Staatsangehörige A arbeitet nach Abschluß ihrer Schulausbildung zunächst für drei Jahre als Sekretärin in ihrem Heimatland. Durch Vermittlung eines Freundes erhält sie Gelegenheit, in Bologna (Italien) in einer Werbeagentur zu arbeiten. Nach viermonatiger Tätigkeit in der Werbeagentur beschließt sie, sich an der lokalen Hochschule der Künste zu immatrikulieren, um Graphikdesign zu studieren. Bei der Zulassung wird von ihr eine Gebühr erhoben, welche die öffentliche Hand Italiens sozial bedürftigen italienischen Studierenden auf Antrag erstattet. Zugleich haben sozial bedürftige italienische Studierende die Möglichkeit, einen Zuschuß zur Begleichung der Lebenshaltungskosten zu beziehen. Nach erfolgter Zulassung beantragt A bei der zuständigen Behorde die Erstattung der Einschreibegebühr sowie den Zuschuß zur Begleichung der Lebenshaltungskosten. Der Antrag wird mit der Begründung zurückgewiesen, daßA zwar die sozialen Voraussetzungen erfülle, als Staatsangehörige eines anderen MS aber keinen Anspruch habe.

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Literatur

  1. EuGHE 1992, Rs. C-357/89 - Raulin S. 1027 ff.; E 1992 Rs.C-3/90-Bernini-,S. 1071 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • Christian Zacker
    • 1
  1. 1.BerlinGermany

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