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Finanzierung qualitätssichernder Maßnahmen in der Versorgung psychisch Kranker — die Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung

  • P. Lubecki
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Part of the Bayer-Tropon-Symposium XI book series (BAYERZNS, volume 11)

Zusammenfassung

Um die Belastung der Beitragszahler trotz der Kostenexplosion in Grenzen zu halten, müssen die gesetzlichen Krankenkassen darauf hinwirken, daß die nach Aussagen von Sachverständigen zum Teil noch erheblichen Wirtschaftlichkeits- und Rationalisierungsreserven voll ausgeschöpft werden. Zahlreiche Beispiele belegen, daß qualitätssichernde Maßnahmen nicht nur dem Verbraucher und dem Leistungserbringer zugute kommen, sondern auch zu finanziellen Einsparungen führen können. Um dies zu erreichen, müssen vorrangig Strukturen, darunter die ärztliche Weiterbildung, die Krankenhausplanung, die hausärztliche Versorgung sowie die Zusammenarbeit über Fachbereichsgrenzen hinaus optimiert werden. Dazu müssen Standards für die Prozeß-und Ergebnisqualität im Bildungs- und Versorgungssystem entwickelt und vermittelt sowie Kosten-Nutzen-Analysen für Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. In Zukunft müssen die bestehenden Qualitätssicherungsinstrumente der Leistungserbringer und der Krankenkassen laufend auf ihre Effektivität überprüft und modifiziert bzw. ersetzt werden. Die Kosten für diese Maßnahmen sind von allen am Bildungs- und Versorgungssystem Beteiligten zu tragen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • P. Lubecki

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