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MRT kontrollierte LITT bei vaskulären Fehlbildungen im Kindesalter — Erste Erfahrungen

  • D. Cholewa
  • F. Wacker
  • E. Rohde
  • A. Roggan
  • K. J. Wolf
  • J. Waldschmidt
Conference paper

Zusammenfassung

Angeborenen vaskuläre Fehlbildungen (CVD) sind die häufigsten Neubildungen im Kindesalter [3]. Etwa ein Viertel der zu therapierenden Erkrankungen erfordert eine perkutane interstitielle Laserbehandlung (LITT). Diese lokoregionäre Therapie setzt voraus, daß die Gewebezerstörung auf die Erkrankung begrenzt bleibt und angrenzende Bezirke nicht geschädigt werden. Liegt die Erkrankung dicht unter der Körperoberfläche, erfolgt die Lage- und Therapiekontrolle durch Palpation. Liegt die Gefaßfehlbildung tiefer als 3 cm unter der Haut, wird diese Kontrollmethode unsicher, und der Ultraschall (US) oder die farbkodierte Dopplersonografie (FKDS) werden zur Behandlungsiiberwachung eingesetzt. Es gibt jedoch Lokalisationen und Ausbreitungsformen, bei denen der US die genaue Abgrenzung nicht aufzuzeigen vermag. Der hohe Weichteilkontrast der Magnet Resonanz Tomografie (MRT) ermöglicht hier die Differenzierung zwischen erkranktem und gesundem Gewebe. Die mitgeteilten Ergebnisse in der MRT-kontrollierten palliativen Therapie solider Tumoren und Metastasen [4], waren für uns Anstoß zu prüfen, ob es sinnvoll ist, die interstitielle Laserbehandlung von kongenitalen vaskulären Fehlbildungen durch die Kernspintomografie zu kontrollieren.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • D. Cholewa
    • 1
  • F. Wacker
    • 2
  • E. Rohde
    • 3
  • A. Roggan
    • 3
  • K. J. Wolf
    • 2
  • J. Waldschmidt
    • 1
  1. 1.Abteilungen für KinderchirurgieGermany
  2. 2.RadiologieGermany
  3. 3.Universitätsklinikum Benjamin Franklin, FU Berlin und LasermedizinzentrumBerlinGermany

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