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Optionen zur ökologischen Optimierung von Fernsehgeräten

  • Siegfried Behrendt
  • Rolf Kreibich
  • Sven Lundie
  • Ralf Pfitzner
  • Michael Scharp
Chapter

Zusammenfassung

Heute beschäftigen sich alle Hersteller von Fernsehgeräten mit einer umweltgerechten Produktgestaltung. Neben dem Ansatz, möglichst recyclingfreundliche und gekennzeichnete Werkstoffe einzusetzen, wird vor allem eine Reduktion der Materialvielfalt angestrebt. Besonders Kunststoffe spielen dabei eine Rolle. So wurde die Anzahl der Kunststoffe im Gehäuse in einigen Fällen von 14 auf 4 reduziert. Bestimmte Verbundwerkstoffe im Gehäusebereich wie PVC-beschich-tete Spanplatten wurden eliminiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Konstruktion leicht zerlegbarer Geräte. Weiterhin wurde das Augenmerk auf bestimmte kritische Schadstoffe gelenkt. So wird seit über 10 Jahren auf den Einsatz von polychlorierten Biphenylen (PCB) in Kondensatoren verzichtet. Bestimmte bromhaltige flammhemmende Substanzen wie z. B. Decabrom- diphenylether werden heute nicht mehr eingesetzt. Bezüglich der Rückwand wurden bromierte Flammhemmer durch halogenfireie Verbindungen substituiert, in der Regel durch schwach toxische organische Phosphatverbindungen. Von europäischen Herstellern wird seit 1992 in Bildröhren kein Cadmiumsulfid mehr verwendet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Siegfried Behrendt
    • 1
  • Rolf Kreibich
    • 1
  • Sven Lundie
    • 1
  • Ralf Pfitzner
    • 1
  • Michael Scharp
    • 1
  1. 1.Institut für Zukunftsstudien und TechnologiebewertungBerlinGermany

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