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Rausch pp 237-254 | Cite as

Ästhetische Erfahrung als Rauschzustand Überlegungen mit Rücksicht auf literarische Texte in Orientierung an Kant und Nietzsche

  • Horst-Jürgen Gerigk
Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 43)

Zusammenfassung

„Rausch“, so vermerkt Friedrich Kluges Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache (1963), sei eine „(leichte) Trunkenheit“, rückgebildet aus dem Zeitwort „rauschen“ (mhd. rūschen, riuschen). Angesprochen wird hier also der Gehörsinn. Wer einen Rausch hat, der wird also offensichtlich durch das, was er hört, auf sich selbst verwiesen; die Welt zieht sich zusammen auf das, was da zu hören ist. Das Zeitwort ist, wie Friedrich Kluge feststellt, eine „lautmalende Bildung“.1

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Horst-Jürgen Gerigk

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