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„Wie können Altlastensanierungen ökonomisch und ökologisch optimiert werden?“

  • Marcus Bloser
  • Joachim Adams
  • Ulrich Urban

Zusammenfassung der Ergebnisse

Konsens bestand in der Einschätzung, daß bei der Sanierungsplanung und -aus- führung die Kommunikation mit allen beteiligten Akteuren über die Planung der jeweiligen Teilschritte der Sanierung und die Vereinbarung der anzustrebenden Standards besonders bedeutsam sei.

Konsens bestand weiter bei der Benennung folgender Erfolgsfaktoren für eine nach ökogischen und ökomischen Kriterien ausgerichtete Sanierungsplanung:
  • Die Vorplanung bestimme weitestgehend den weiteren zeitlichen Verlauf und die Kosten der Sanierung.

  • Zwischen allen beteiligten Akteuren der Sanierung sei eine effiziente Kooperation erforderlich; insbesondere zwischen Politik, Behörden und Sanierungsträger bzw. Planer.

  • Die zur Verfügung stehende Zeit und die im Verhältnis zur Kontamination und Nachfolgenutzung angemessene Sanierungstechnik seien die wesentlichen Kostenfaktoren.

  • Die Sanierungstechnik solle unter Berücksichtigung des Kostenaspekts und der anzustrebenden Qualitäts- und Umweltstandards der Sanierung und Nachfolgenutzung ausgewählt werden.

  • Bei allen Projektbeteiligten (insbesondere bei Sanierungsplanern, Genehmi-gungs- und Überwachungsbehörden) sei eine hohe Qualifikation erforderlich.

  • Bei öffentlich finanzierten Projekten sei die Gewährleistung der Kontinuität in der Mittelplanung ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Kontrovers wurden folgende Fragen diskutiert:
  • Welchen Stellenwert wird der ökologische Anspruch bei der Altlastensanierung in Zukunft einnehmen?

  • Welche Handlungsspielräume bestehen bei der Variantenprüfung in der Phase der Sanierungsplanung?

  • Sind weitere gesetzliche Standards für Sicherung der Standards notwendig oder führen diese nur zu einer weiteren Verteuerung der Sanierung?

  • Stellt die Deponierung des (vorbehandelten) Bodenaushubs eine ökologisch vertretbare Variante dar?

  • Wie kann in der Praxis eine ökologisch vertretbare Abgrenzung des individuellen Wohls zum Allgemeinwohl vorgenommen werden?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Marcus Bloser
  • Joachim Adams
  • Ulrich Urban

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