Advertisement

Führungsgrößen

  • Holger Luczak
Chapter
  • 102 Downloads

Zusammenfassung

In der Maschinenbaubranche häufen sich einerseits die Klagen über die grundlegend veränderte Wettbewerbssituation und die insbesondere aus den osteuropäischen Reform- oder asiatischen Niedriglohnländern erwachsende Konkurrenz (vgl. Kap. 1). Anderseits steigt jedoch auch die Zahl der Beispiele, die belegen, daß sich deutsche Unternehmen durch eine intelligente Unternehmenspolitik auch unter diesen veränderten Rahmenbedingungen profilieren können (vgl. z. B. Tominaga 1997). Die traditionsreiche Heidelberger Druckmaschinen AG konnte sich etwa auch dann noch als Weltmarktführer im Segment der Druckmaschinen behaupten, als der Rest der Branche infolge der schwierigen Rahmenbedingungen mehr oder weniger ums Überleben kämpfte. Die Otis GmbH Berlin, ein Aufzugs- und Fahrtreppenunternehmen, erzielte trotz der konjunkturellen Flaute im Bau- und Baunebengewerbe sowohl 1996 als auch 1997 einen Umsatz von etwas mehr als einer Millarde DM. Der Auftragseingang konnte im letzten Geschäftsjahr sogar um 12,8% gesteigert werden. Das Unternehmen wurde zudem mit dem neugeschaffenen deutschen Qualitätspreis, dem Ludwig-Erhard-Preis, ausgezeichnet. So unterschiedlich die Ursachen für diese Spitzenleistungen im einzelnen auch sein mögen, es sind dennoch gewisse Gemeinsamkeiten in bezug auf die verfolgte Wettbewerbsstrategie erkennbar.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Holger Luczak
    • 1
  1. 1.RWTH Aachen Forschungsinstitut für Rationalisierung FIRInstitut für Arbeitswissenschaft IAWAachenGermany

Personalised recommendations