Advertisement

Gegen Vorurteile und Klischees

Die Berliner Altersstudie - neue Erkenntnisse über die Zielgruppe alte Menschen*
  • P. B. Baltes

Zusammenfassung

Alte Menschen, die Hauptzielgruppe der Dienstleister in der häuslichen Pflege, haben kaum soziale Kontakte, leben v. a. in der Vergangenheit und können ihr Leben nicht mehr selbst bestimmen. Diese und andere häufig anzutreffende Klischees wurden jetzt von einer Studie in West-Berlin widerlegt (vgl. Test „Behauptungen über das Alter“, im Anhang, S. 85ff.). Die interdisziplinäre Erhebung von 516 alten Menschen zwischen 70 und 103 Jahren zeichnet für viele ein neues Bild und ist auf jede westdeutsche Großstadt übertragbar (Mayer u. Baltes 1996).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Baltes PB (1996) Über die Zukunft des Alterns: Hoffnung mit Trauerflor. Baltes MM, Montada L (Hrsg) Produktives Leben im Alter. Campus, Frankfurt/Main, S 29–68Google Scholar
  2. Baltes PB, Mittelstraß J (Hrsg) (1992) Zukunft des Alterns und gesellschaftliche Entwicklung, de Gruyter, BerlinGoogle Scholar
  3. Bengtson VL, Schütze Y (1992) Altern und Generationenbeziehungen: Aussichten für das kommende Jahrhundert. In: Baltes PB, Mittelstraß J (Hrsg) Zukunft des Alterns und gesellschaftliche Entwicklung, de Gruyter, Berlin, S 492–517Google Scholar
  4. Jeune B, Vaupel JW (eds) (1995) Exceptional longevity: From prehistory to the present. (Monographs on Population Aging, vol 2). Odense Univ Press, Odense/DenmarkGoogle Scholar
  5. Kannisto V (eds) (1994) Development of oldest-old mortality, 1950-1990 - Evidence from 28 developed countries (Monographs on Population Aging, vol 1). Odense Univ Press, Odense/DenmarkGoogle Scholar
  6. Karl F, Tokarski W (1989) Die neuen Alten. Gesamthochschulbibliothek, KasselGoogle Scholar
  7. Lehr U (1991) Psychologie des Alterns, 7. Aufl. Quelle & Meyer, HeidelbergGoogle Scholar
  8. Mayer KU, Baltes PB (Hrsg) (1996) Die Berliner Altersstudie. Akademie Verlag, BerlinGoogle Scholar
  9. World Health Organization (WHO) (1980). International Classification of impairments, disabilities, and handicaps. WHO, GenfGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • P. B. Baltes

There are no affiliations available

Personalised recommendations