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Rechtsaspekte der Einkaufs-Homepage

  • Sigmar Puchert
  • Deutsche Telekom AG
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Zusammenfassung

Fast jedes Unternehmen verfügt heute über eine eigene Internet-Homepage, mit der es sich nicht nur selbst in der Öffentlichkeit darstellt, sondern auch seine Produkte und Leistungen anbietet. In der Regel sind diese Seiten sehr vertriebslastig ausgelegt, da der mit dem Medium Internet verbundene Veröffentlichungseffekt vorwiegend zur Ausschöpfung neuer Vertriebskanäle und damit zu Verkaufszwecken genutzt werden soll. Zielgruppe der „klassischen“ Internet-Präsenz ist somit der Käufer. Aber auch der Einkauf hat über die Internet-Seiten seines Unternehmens die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Sein „Kunde“ sind die aktuellen und potenziellen Lieferanten sowie mögliche Kooperationspartner. Mit speziell für den Einkauf zugeschnittenen Seiten können vor allem folgende Zwecke verfolgt werden:
  • Darstellung der Einkaufspolitik und —ziele des Unternehmens

  • Benennung kompetenter Ansprechpartner für potenzielle Lieferanten

  • Veröffentlichung von Ausschreibungen bzw. Hinweise auf Auktionen

  • Gewinnung von Lieferantendaten für die Lieferantenbeurteilung

Bei der Darstellung der Einkaufspolitik und -ziele dürfen dabei natürlich keine strategischen oder gar deheimen Grundsätze veröffentlicht werden; der Lieferant soll vielmehr wissen, auf welche Art und Weise eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen möglich ist. Dabei geht es insbesondere darum, den Lieferanten über die einzukaufenden Warengruppen bzw.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • Sigmar Puchert
  • Deutsche Telekom AG

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