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Glaukom 2001 pp 97-128 | Cite as

Diskussionsrunde Medikamentöse Glaukomtherapie

Conference paper
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Part of the Glaukom book series (GLAUKOM)

Zusammenfassung

Ein Glaukommedikament der ersten Wahl, sofern keine spezifischen Kontraindikationen bestehen, bemisst sich an Wirkungsstärke, Nebenwirkungsprofil, Applikationsfrequenz und pharmazeutischer Qualität der Zubereitung. Einem Wirkungsmechanismus, der den erschwerten Abfluss von' Kammerwasser verbessert, ist gegenüber sekretionsmindernden Wirkstoffen der Vorzug zu geben. Eine einmal tägliche Applikation hat Vorteile für die PatientenCompliance wie auch für die Lebensqualitat des Patienten. Die augeninnendrucksenkende Wirkung entscheidet über die Wahrscheinlichkeit, einen vorgegebenen, individuellen Zieldruck zu erreichen. Besreht eine ischämische Komponente der Pathogenese, so sind vasokonstriktive Nebenwirkungen oder kardiodepressive Wirkungen der Glaukommedikation zu vermeiden. Die ausgewogene Berücksichtigung dieser Aspekte ergibt beim individuellen Patienten das Mittel der ersten Wahl, ein Kompromiss aus den individuellen Ansprüchen des Glaukompatienten und dem pharmakologischen Profil des Medikamentes.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  1. 1.KölnGermany

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