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Grundlegung

  • Alois Paul Knobloch
Part of the Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft book series (PHYSICA-SCHRIFT, volume 65)

Zusammenfassung

Der Begriff des „Global Player“1 bringt es auf den Punkt: In den Managementetagen der Unternehmungen hat sich eine international orientierte Denkweise durchgesetzt, so daß die Unternehmenstätigkeiten mehr und mehr dort ausgeführt werden, wo dies betriebswirtschaftlich am sinnvollsten ist. Produktionsstandorte werden in Billiglohnländer oder Absatzgebiete verlagert. Entwicklungs-und administrative Tätigkeiten „bleiben“ dort, wo die notwendigen Humanressourcen vorhanden sind, während Finanzierungsgesellschaften2 in Ländern mit günstigen Finanzmarkt-bzw. (steuer-)rechtlichen Rahmenbedingungen eingerichtet werden. Ihren Niederschlag hat diese Entwicklung bereits in einer rechtlich und regional ausgeprägt diversifizierten Struktur vieler Unternehmungen gefunden. So weist der Geschäftsbericht der Daimler-Benz AG für das Jahr 1996 allein 60 als wichtig eingeschätzte Beteiligungsgesellschaften aus3. Doch nicht nur die großen Unternehmungen besitzen zahlreiche ausländische Töchter. Der internationale Konzern ist zum bedeutenden Bestandteil der heutigen Unternehmenslandschaft geworden. Zugleich sehen sich auch kleine Unternehmungen, sofern sie die engen nationalen Grenzen überschreiten, mit den grundsätzlich gleichen Problemen konfrontiert, die für den internationalen Konzern charakteristisch sind, wenn auch in einem anderen Maßstab.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Alois Paul Knobloch
    • 1
  1. 1.InzigkofenDeutschland

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