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Jacques Calvé (1875–1954)

  • Klaus-Peter Schulitz
  • Hans-Otto Dustmann
Chapter

Zusammenfassung

Ohne Kenntnis der Arbeiten Waldenströms und Leggs veröffentlichte Calvé, der damals chirurgischer Assistent am Hôpital Maritime in Berck war, im Juli 1910 eine Arbeit über 10 Fälle einer besonderen Form der Pseudokoxalgie (Abb. 5). Er berichtete von einer speziellen Hüfterkrankung, die mit keiner bisher bekannten Beschreibung in Einklang zu bringen war. Kinder klagten über Beschwerden, die nicht von langer Dauer seien. Die Erkrankungen heilten aus; die Hüftgelenksfunktion bleibe weitgehend frei, während sich der Hüftkopf verforme. In keinem Fall bildete sich ein Abszeß aus; die Prognose erschien stets günstig. In diesem Zusammenhang sprach er von Coxa vara oder von einer Hypertrophie des Caput femoris mit lamellärer Deformation. Die von ihm beschriebene Gelenkerkrankung trete nur selten auf: Bei mehr als 500 Koxalgien waren es nur 10 Fälle. Diese Kinder entstammten alle — außer einem — der „Arbeiterklasse“.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Klaus-Peter Schulitz
    • 1
  • Hans-Otto Dustmann
    • 2
  1. 1.Universität DüsseldorfDüsseldorfGermany
  2. 2.St. Josef-Krankenhaus EngelskirchenEngelskirchen/KölnGermany

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