Advertisement

Bedeutung der Skelettreifung für die Ätiologie

  • Klaus-Peter Schulitz
  • Hans-Otto Dustmann
Chapter

Zusammenfassung

Der M. Perthes geht sehr häufig mit einer verzögerten Skelettreife einher, die — so vermuten einige Autoren — sich wahrscheinlich über das gesamte Skelettsystem erstreckt. Man glaubt an ein systemisches Geschehen, das sich ebenfalls am Hüftkopf auswirkt. Wir wissen, daß die Reifungshemmung die Körperregionen unterschiedlich betrifft, woraus ein disproportioniertes Wachstum resultiert. Bei der Perthes-Erkrankung zeigt sich die Retardierung stärker am Handskelett als im Bereich des Kniegelenks (Blakemore et al., zit. nach Kristmundsdottir et al. 1986). Es ist anzunehmen, daß sich die Skelettreifungsstörung auch am Fuß auswirkt, obwohl es hierfür noch keine Ergebnisse gibt. Die Reifungsstörung variiert beim M. Perthes mit dem Alter und dem Geschlecht des Kindes, scheint aber nicht mit der Catterall-Klassifikation (Edvardsen et al. 1981), Schwere der Erkrankung (Hall u. Barker 1984), Dauer der Erkrankung (Bohr 1979) und dem Endresultat (Katz u. Siffert 1977) zu korrelieren. Nicht nur die Skelettreife, sondern auch Gewicht und Größe sind bei Perthes-Kindern anscheinend vermindert.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Klaus-Peter Schulitz
    • 1
  • Hans-Otto Dustmann
    • 2
  1. 1.Universität DüsseldorfDüsseldorfGermany
  2. 2.St. Josef-Krankenhaus EngelskirchenEngelskirchen/KölnGermany

Personalised recommendations