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Was haben wir gelernt?

  • Oliver Landmann
  • Jürgen Jerger
Chapter
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die anhaltende Massenarbeitslosigkeit ist und bleibt eine der drängendsten Herausforderungen der Wirtschaftspolitik. Vor allem in Europa wächst der Druck, endlich Lösungen für dieses Problem zu finden und in die Tat umzusetzen. Regierungen aller Schattierungen haben — zumindest in den grösseren Kernländern des Kontinents — kaum Fortschritte erzielt, obwohl sie nicht müde werden, die hohe Priorität zu betonen, die den Arbeitsmarktproblemen beizumessen sei. Warum findet die Politik keine Lösung? Fehlt es ihr an wissenschaftlich fundierten Diagnosen und Handlungsanweisungen, die sie befolgen könnte? Oder hat die Wissenschaft den Handlungsbedarf zwar definiert, die Politik es aber versäumt, die Empfehlungen auch umzusetzen?

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Notes

  1. 1.
    Grössere Teile dieses Kapitels decken sich mit Landmann (1998).Google Scholar
  2. 2.
    Für eine ausführliche Analyse und Dokumentation der einschlägigen Diskussion in Deutschland, siehe Bombach et al. (1976, 1981).Google Scholar
  3. 1.
    Vgl. z.B. Rifkin (1994).Google Scholar
  4. 1.
    Dies die These eines Bestsellers von Greider (1997).Google Scholar
  5. 1.
    Ein scharfzüngiger Kritiker der „global glut“-Theorie ist Krugman (1997).Google Scholar
  6. 1.
    Von den zahlreichen Autoren, die sich für eine Orientierung der Geldpolitik an nominalen Einkommenszielen ausgesprochen haben, seien hier Hall/Mankiw (1994) genannt. Näheres zu der beschriebenen lohn-und nachfragepolitischen Kombi-Strategie findet sich bei Jerger (1999).Google Scholar
  7. 1.
    Detailliertere Darstellungen der beschäftigungspolitischen Massnahmen, die von der modernen Beschäftigungstheorie nahegelegt werden, bieten die Studien der OECD (1994a-c, 1995, 1997) und des CEPR (1995).Google Scholar
  8. 1.
    So stellen Jackman/Layard/Nickell (1996) die Frage „Is Flexibility Enough?“ und zeigen, dass sie einer sehr differenzierten Antwort bedarf.Google Scholar
  9. 2.
    So heisst es z.B. in der Beschäftigungsstudie der OECD (1994a, p. 47): „There is a general agreement on the need to shift the focus of labour market policies from the passive provision of income support to more active measures which assist reemployaient.“Google Scholar
  10. 1.
    Eine ausführliche Analyse der kritischen Ausgestaltungsmerkmale, die für den Erfolg einer aktiven Arbeitsmarktpolitik entscheidend sind, bietet auch Calmfors (1994).Google Scholar
  11. 1.
    So schrieb Lindbeck schon vor Jahren: „By now […] it should be realised that it is not enough to recommend policy actions to politicians. It is even more important to suggest reforms of the mechanisms by which political decisions are undertaken.“ (Lindbeck 1985, S. 167).Google Scholar
  12. 2.
    Als Pionier hat dabei vor allem Saint-Paul (z.B. 1995a, 1995b) die polit-ökonomische Analyse in einer Reihe von Aufsätzen vorangetrieben. Vgl. auch CEPR (1995), Bert-hold/Fehn (1996) sowie Pfeiffer (1999).Google Scholar
  13. 1.
    Vgl. z.B. Krugman (1994).Google Scholar
  14. 1.
    Der Komplementaritätsaspekt wurde von Coe/Snower (1997) betont.Google Scholar
  15. 2.
    Vgl. Blanchard/Dornbusch/Layard (1986).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Oliver Landmann
    • 1
  • Jürgen Jerger
    • 1
  1. 1.Institut für allgemeine Wirtschaftsforschung Abteilung für WirtschaftstheorieUniversität FreiburgFreiburgGermany

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