Advertisement

Modelle der Lohnbildung

  • Oliver Landmann
  • Jürgen Jerger
Chapter
  • 57 Downloads
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die Kernbotschaft des vorigen Kapitels lautet, dass der langfristige Gleichgewichtswert der Arbeitslosenquote durch das Zusammenspiel der Lohnbildung auf dem Arbeitsmarkt mit dem Preissetzungsverhalten der Unternehmen auf dem Gütermarkt bestimmt wird. Während das Preissetzungsverhalten aus einem einfachen und gebräuchlichen Modell des monopolistischen Wettbewerbs abgeleitet war, hatten wir es bei der Begründung der Lohnsetzungs- bzw. Anspruchslohnfunktion z(u) mit einigen Plausibilitätsüberlegungen bewenden lassen. Damit besteht nun in diesem Kapitel unsere weiterführende Aufgabe darin, die Eigenschaften dieser Funktion näher zu beleuchten und mikroökonomisch besser zu fundieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Das Paradigma des Lohnsetzungs-Preissetzungsmodells und die Begründung der Lohnsetzung durch ein Modell kollektiver Lohnbildung ist heute insbesondere für die Analyse der europäischen Arbeitsmarktsituation dominierend. Führend bei dessen Entwicklung war und ist die Forschergruppe um Richard Layard an der London School of Economics. Die wohl umfassendste Dokumentation bietet das Lehrbuch von Layard/Nickell/Jackman (1991). Layard/Nickell/Jackman (1994) ist eine Kurzfassung dieses Werks, ebenfalls einen sehr guten Einstieg in diese Literatur bietet Lindbeck (1993).Google Scholar
  2. Der zugrundeliegende Denkansatz ist allerdings deutlich älter und geht mindestens bis auf Zeuthen (1930) zurück. Die Möglichkeit der Analyse von Verhandlungssituationen war jedoch erst mit und nach den Beiträgen von Nash (1950, 1951) gegeben. Deshalb findet sich für die Modelle kollektiver Lohnbildung auch häufig der Begriff „Zeuthen-Nash“-Modell.Google Scholar
  3. Die wichtigsten Versionen des Effizienzlohnmodells gehen zurück auf Shapiro/Stiglitz (1984) sowie Akerlof/Yellen (1990). Einen hervorragenden Einstieg in die Literatur vermittelt immer noch der Sammelband von Akerlof/Yellen (eds.) (1986), kurzgefasste Überblicksartikel bieten Katz (1986) sowie Summers (1988).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Oliver Landmann
    • 1
  • Jürgen Jerger
    • 1
  1. 1.Institut für allgemeine Wirtschaftsforschung Abteilung für WirtschaftstheorieUniversität FreiburgFreiburgGermany

Personalised recommendations