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Fakten und Fragestellungen

  • Oliver Landmann
  • Jürgen Jerger
Chapter
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Der Arbeitsmarkt ist als Indikator für die Funktionstüchtigkeit des gesamten Wirtschaftssystems von herausragender Bedeutung. Informationen, die den Arbeitsmarkt betreffen, werden in den Medien regelmässig an prominenter Stelle piaziert und kommentiert. Regierungen müssen sich an ihren (Miss-) Erfolgen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit messen lassen. So hat die im Herbst 1998 neu ins Amt gewählte deutsche Bundesregierung der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oberste Priorität eingeräumt — und unterscheidet sich in diesem Punkt in keiner Weise von der Vorgängerregierung.

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Literatur

  1. Layard/Nickell/Jackman (1991) ist das Referenzwerk der modernen Beschäftigungstheorie. In diesem voluminösen und nicht besonders einfach zu le-senden Werk finden sich die wesentlichen theoretischen Aspekte der derzeitigen Diskussion genauso wie umfangreiches empirisches Material. Als Einstieg in die Beschäftigungstheorie eignet sich besonders das erste Kapitel dieses Buches, das inzwischen als eigenes Büchlein von den gleichen Autoren vorliegt (Layard/Nickell/Jackman 1994). Eine etwas weniger formal gehaltene Übersicht bietet Lindbeck (1993).Google Scholar
  2. Franz (1996b) bietet im Gegensatz zum vorliegenden Buch eine Darstellung, die viel mehr an der mikroökonomischen Fundierung des Arbeitsnachfrageverhaltens von Unternehmen bzw. Arbeitsangebots Verhaltens von Haushalten ausgerichtet ist. Dazu finden sich auch detaillierte empirische Studien (oder Zusammenfassungen von solchen), wobei auch die ökonometrischen Analysetechniken besprochen werden.Google Scholar
  3. Klauder (1990) beinhaltet eine Besprechung der wichtigsten statistischen Konzepte der empirischen Arbeitsmarktfoschung des Instituts für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit; insbesondere wird auf die Bedeutung der Stromgrössenerfassung in einer sog. „Arbeitskräfte-Gesamtrechnung“ abgestellt. Riese (1986) diskutiert in extenso die verschiedenen Aspekte des Messproblems der Arbeitslosigkeit.Google Scholar
  4. Eine umfassende Analyse der Arbeitsmarktsituationen in allen Industrieländern bietet die Beschäftigungsstudie der OECD, die in 3 Bänden (OECD 1994a, 1994b, 1994c) erschienen ist. (1994a) ist ein zusammenfassender Bericht, (1994b) und (1994c) beinhalten detaillierte Analysen der OECD-Arbeitsmärkte und möglicher Ansatzpunkte zur Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit. Die Studie enthält auch umfangreiches Datenmaterial. Die beiden bisher erschienenen Nachfolgeberichte (OECD 1995, 1997) beleuchten die arbeitsmarktpolitischen Notwendigkeiten und Erfahrungen in den einzelnen Ländern.Google Scholar
  5. Aktuelle und sehr gute Arbeitsmarktanalysen enthält der jährlich erscheinende Employment Outlook der OECD.Google Scholar
  6. Okun (1962) ist die Original-Referenz für das nach ihm benannte Gesetz, während der zweite in diesem Kapitel besprochene Zusammenhang, die Phillipskurve, auf Phillips (1958) zurückgeht.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Oliver Landmann
    • 1
  • Jürgen Jerger
    • 1
  1. 1.Institut für allgemeine Wirtschaftsforschung Abteilung für WirtschaftstheorieUniversität FreiburgFreiburgGermany

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