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Diskussion und Ausblick

  • Georg Becher
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Zusammenfassung

Methodischen Entwicklungen gehen entweder praktische Probleme, die gelöst werden müssen oder wissenschaftliche Hypothesen, die es zu prüfen gilt, voraus. Von praktischen Bereichen abgesehen, führen nicht selten beide Umstände zur Auseinandersetzung mit dem vorhandenen methodischen Apparat, die im Endeffekt die Suche nach anderen Methoden bedeutet. Diese Situation trifft voll für die methodischen Fragen der Waldzustandserfassung zu. Die praktische Komponente für die Notwendigkeit methodischer Weiterentwicklungen war und ist es immer noch, das Auftreten von neuartigen Waldschäden zu erfassen. Gleichzeitig aber und zunehmend stärker treten wissenschaftliche Aspekte in den Vordergrund, die einen Fortschritt bei der Waldzustandserfassung geradezu erzwingen. Dies sind, in kürzester Form charakterisiert, methodische Aspekte der Waldzustandserfassung, die in den vorigen Kapiteln behandelt wurden. Sie reichen von der Abgrenzung des zu lösenden Problems von den bereits bekannten und methodisch beherrschten Fragen, der Beschreibung des Untersuchungsobjektes und einer adäquaten Theorie, über die Wahl und Begründung eines mathematischen Apparates bis hin zur Überprüfung der Versauerungshypothese im Zusammenhang mit den neuartigen Waldschäden anhand eines konkreten Datensatzes in Schleswig-Holstein. All diese Aspekte und Ergebnisse werden im folgenden diskutiert und interpretiert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Georg Becher
    • 1
  1. 1.Bundesforschungsanstalt für Forst- und HolzwirtschaftInstitut für WeltforstwirtschaftHamburgGermany

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