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Die genetischen Voraussetzungen zur Fortpflanzung

  • Gholamali Tariverdian
  • Werner Buselmaier
Chapter

Zusammenfassung

Wir erinnern uns, daß jede Körperzelle eines Menschen 46 Chromosomen besitzt, und daß man diese zu homologen Paaren — von X und Y einmal abgesehen — ordnen kann. Man bezeichnet einen solchen Chromosomensatz als diploid und kürzt dies mit dem Symbol 2n ab. Würden nun die Keimzellen, also die Eizelle und das Spermium, ebenfalls jeweils 46 Chromosomen enthalten, so hätte der daraus entstehende Mensch 92 Chromosomen, die nächste Generation 184 usw. Es mußte also verständlicherweise für die Fortpflanzung ein Prozeß entwickelt werden, der von Generation zu Generation die Chromosomenzahl konstant auf 46 erhält. Mit anderen Worten, es muß im Verlauf der Keimzellbildung sowohl beim Mann als auch bei der Frau die Chromosomenzahl halbiert werden. Natürlich kann diese Halbierung nicht willkürlich sein, sondern es müssen in hochgeordneter Form genau die jeweils homologen Chromosomen voneinander getrennt werden. Nur so kann gewährleistet sein, daß in jeder Keimzelle tatsächlich ein kompletter Satz an Genen vorhanden ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Gholamali Tariverdian
  • Werner Buselmaier

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