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Die historische Entwicklung der intramedullären Kraftträger

  • K. Klemm
Part of the Deutsches Orthopädisches Geschichts- und Forschungsmuseum book series (DTORTHO, volume 2)

Zusammenfassung

Die Behandlung von Frakturen langer Röhrenknochen hat zum Ziel, die knöcherne Konsolidierung in möglichst achsengerechter Stellung ohne Verkürzung, Verdrehung und Abknickung zu erreichen. Vor allem im Bereich des Oberschenkels ist dies in vielen Fällen mit herkömmlichen konservativen Behandlungsverfahren, der äußeren Schienung der gebrochenen Extremität, nur sehr schwer zu erreichen. Bei Trümmerfrakturen und Frakturen mit schrägem Frakturverlauf kommt es durch den Muskelzug zu einem Vorbeigleiten der Frakturenden, so daß letztendlich eine mehr oder weniger ausgeprägte Verkürzung der Extremität entsteht. Selbst wenn es gelingt, die frische Fraktur durch äußere Manipulation in achsengerechter Stellung einzurichten, ist es kaum möglich, das Einrichtungsergebnis für die Dauer der knöchernen Konsolidierung zu halten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • K. Klemm

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