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Bedeutung von betrieblichen Immobilien für den Unternehmenserfolg

  • Andreas Pfnür
Part of the Betriebswirtschaftliche Studien book series (BWS)

Zusammenfassung

In der Produktionsfaktoren-Systematik von GUTENBERG werden Immobilien, so wie sie hier definiert wurden, den Arbeits-und Betriebsmitteln zugerechnet.1 „Unter dem zweiten Elementarfaktor Arbeits-und Betriebsmittel sollen alle Einrichtungen und Anlagen verstanden werden, welche die technische Voraussetzung betrieblicher Leistungserstellung, insbesondere also der Produktion, bilden.... Zu den Arbeits-und Betriebsmitteln gehören demnach alle bebauten oder unbebauten Betriebs-, Verwaltungs-, Wohn-und Arbeitsgrundstücke, die Gesamtheit aller maschinellen Apparaturen unter und über Tage, also insbesondere alle Arbeits-und Kraftmaschinen, Behälter, Öfen, Fördereinrichtungen, Geräte und Apparate, Hand-und Maschinenwerkzeuge, Vorrichtungen, Lehren und Messgeräte, das gesamte Büro-und Betriebsinventar, Schaufenstereinrichtungen u. dgl., deren Betrieb zur Erfüllung seiner Aufgaben bedarf.“2 Als unverzichtbare Betriebsmittel sind Immobilien in den meisten Unternehmen Kosteneinflussgröße und Leistungsparameter. Um den Grad ihrer Bedeutung im Vergleich zu anderen Produktionsfaktoren zu messen, kann man die Kostenverursachung, die Nutzenstiftung und die Veränderung der Risikoposition als Maßstab heranziehen. Nachfolgend ist zu untersuchen, wie betriebliche Immobilien Kosten, Nutzen und Risiko eines Unternehmens beeinflussen. Um einen Eindruck von den Dimensionen der Bedeutung betrieblicher Immobilien für den Unternehmenserfolg zu erlangen, ist zunächst zu klären, in welchem Umfang Unternehmen Immobilien im Leistungserstellungsprozess einsetzen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Andreas Pfnür
    • 1
  1. 1.Universität HamburgHamburgDeutschland

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