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Der theoretische Stand der Innovationsforschung

  • Viola Peter
Chapter
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Part of the Technik, Wirtschaft und Politik book series (TECH.WIRTSCHAFT, volume 46)

Zusammenfassung

Im folgenden werden einige einflussreiche Ansätze der Innovationsforschung vor­gestellt. Den Anfang macht eine knappe Skizzierung des Innovationsprozesses bei SCHUMPETER (1912/1964), gefolgt von neoklassischem, wachstumstheoretischen Überlegungen und einer Vertiefung des humankapitaltheoretischen Ansatzes von ROMER (1990). Ausführlicher wird die evolutionstheoretische Ökonomik behandelt, die in der Nachfolge Schumpeters einige originelle Aspekte des Innovationsgesche­hens mit höherer Aussagekraft behandelt, als es die neoklassische Theorie und Mo­delle der Neuen Wachstumstheorie vermögen. Bevor einzelne Ansätze dargestellt werden, erfolgt eine Skizzierung der evolutorischen Grundlagen und Charakterisie­rung evolutionsökonomischer Prämissen. Die Auswahl der darauf folgenden Ansät­ze entspricht der Logik, Beiträge herauszugreifen, in denen die Komplexe Instituti­onen und Wissen vorrangig behandelt werden. Die Beiträge lassen sich in drei Sub­kategorien gliedern. Dosi (1982) sowie PEREZ (1983) und FREEMAN und PEREz (1988) liefern Konzepte, die Innovationen, technischen und sozialen Wandel auf makroökonomischer Ebene erklären. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Reichweite: Während Perez und Freeman die Reichweite von Technologien sowie das Zusammenspiel zwischen Institutionen und Technologien in den Vordergrund ihrer Erklärungen zyklischer Entwicklungen stellen, verwendet Dosi technologische Entwicklungspfade zur Erklärung von technischem Wandel.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Viola Peter
    • 1
  1. 1.DG ForschungEuropäische KommissionBrüsselBelgien

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