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Einkommensrückgang, Reformprozeß und Unternehmensentwicklung

  • Ralf Wiegert
Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 191)

Zusammenfassung

Ein erster Blick auf den Transformationsprozeß der 90er Jahre in Ruäland fällt ernüchternd aus: Von der politischen Perspektive her betrachtet wird zwar in der Regel der weitgehend friedliche Verlauf des Systemübergangs sowie der Auflösung der Sowjetunion als Erfolg hervorgehoben, jedoch ist die wirtschaftliche Entwicklung weitaus schlechter verlaufen als bei Reformbeginn allgemein erwartet wurde. Das Wohlstandsniveau des überwiegenden Teils der Bevölkerung hat sich erheblich verschlechtert. Das Pro-Kopf-Einkommen pro Jahr auf Dollarbasis lag im Jahr 2000 bei US-Dollar 1697, nach einem vorübergehenden Anstieg in 1997 auf rund US-Dollar 3000. Polen wies im Jahr 2000 demgegenüber ein Pro-Kopf-Einkommen von US-Dollar 4108 und Ungarn von US-Dollar 4552 auf (Zahlen auf Basis jeweiliger Preise und Wechselkurse; EBRD, 2001). Die Lebenserwartung bei Männern wie Frauen ist in einer Weise zurückgegangen, daß diese Entwicklung mit derjenigen aus Kriegszeiten verglichen wurde (HELENIAK, 1995; SOUTHERLAND/HANSON, 2000; ELLMAN, 1997). Für ein Land, das sich im Grunde genommen ü von dem Dauerkonflikt in Tschetschenien abgesehen ü in Friedenszeiten befindet, dürfte eine derartige Verschlechterung dieses demographischen Indikators in der Moderne fast einmalig sein.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Ralf Wiegert
    • 1
  1. 1.Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)Universität PotsdamPotsdam

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