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Indikationen, Ausrüstung, Patientenvorbereitung und Anästhesie

  • D. Echtle
  • T. Kalem

Zusammenfassung

Die Indikationen zur Endoskopie des oberen Harntraktes können sowohl diagnostisch als auch therapeutisch sein. In der Praxis dominieren jedoch therapeutische Eingriffe. Im Vordergrund steht hier die perkutane Entlastung von infizierten Harnstauungsnieren durch eine perkutane Nephrostomie. Hierbei konkurriert das Verfahren mit dem des retrograden endoluminalen Zugangsweges. Der Vorteil des perkutanen Zugangsweges ist nach Ansicht der Verfasser, dass der kürzeste Weg einer Verbindung des infizierten Nierenbeckens (Abb. 5.1) mit der Außenwelt der beste ist. Dabei wird eine (geringe) Gewebstraumatisierung in Kauf genommen. Außerdem kann dieser Eingriff in Lokalanästhesie, die praktisch ohne Einschränkung jederzeit (Notfallbetrieb) möglich ist, durchgeführt werden. Die Erfolgswahrschein-lichkeit ist gegenüber einer endoskopisch retrograden DJ-Einlage höher, da Letztere die Überwindung des Harnabflusshindernisses im Ureter erfordert. Häufig ist sogar eine Uretero­skopie mit Lithotripsie nötig, was wiederum eine Regionalanästhesie und einen höheren Zeit-und Materialaufwand bedeutet. Dies im­pliziert höhere Risiken für den Patienten.

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Literatur

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • D. Echtle
  • T. Kalem

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