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Fort- und Weiterbildungsmodelle in Psychiatrie und Psychotherapie

  • M. Berger
  • F. Hohagen
Conference paper

Zusammenfassung

Inzwischen geht man davon aus, dass die Halbwertszeit medizinischen Wissens nur noch wenige Jahre beträgt. Dieses stürmische Weiterentwicklung der klinischen Medizin hat in den letzten Jahren zu breiten internationalen Anstrengungen zur Verbesserung einer kontinuierlichen medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung geführt. Diese Entwicklung traf in Deutschland zusammen mit einer entscheidenden Veränderung und Weiterentwicklung unseres Faches durch die Novellierung der Weiterbildungsordnung durch die Beschlüsse der Bundesärztekammer im Jahre 1992. Seitdem ist Psychotherapie ein fester Bestandteil des Gebiets, was sich in einer deutlichen Intensivierung der Weiterbildung niedergeschlagen hat. In dem ersten Teil des Beitrages soll auf die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatric und Psychotherapie in ihrer Konzeption durch die Weiterbildungsordnung und ihre Umsetzung in den psychiatrisch-psychotherapeutischen Kliniken des Landes eingegangen werden. Im zweiten Teil werden Initiativen zur kontinuierlichen Fortbildung im Sinne der Continuous Medical Education (CME) dargestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatric, Psychotherapie und Nervenheilkunde hat sich im letzten Jahr durch Bildung einer CME-Kommission den Neurologen und dem Berufsverband Deutscher Nervenärzte angeschlossen und einen eigenen CME-Fortbildungsgang etabliert. Auf diese Entwicklung soll im zweiten Teil des Beitrages eingegangen werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • M. Berger
  • F. Hohagen

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