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Regelantriebe mit Synchronmotoren variabler Frequenz

  • Werner Leonhard
Chapter

Zusammenfassung

Die Drehzahl eines Synchronmotors mit Gleichstromerregung ist durch die Ständerfrequenz und die Polzahl bestimmt. Solange keine frequenzvariable verlustarme Stromversorgung zur Verfügung stand, war der Betrieb von netzgespeisten Synchronmotoren auf konstante Drehzahl beschränkt. Es gibt Anwendungen, wo dies erwünscht oder die mit Synchronmotoren steuerbare netzseitige Blindleistung wichtig ist. Abgesehen von elektrischen Uhren sind dies vorwiegend Antriebe hoher Leistung, etwa Kompressoren in der chemischen Industrie. Ein anderes Anwendungsgebiet sind Pumpspeicher-Kraftwerke, wo die Generatoren während Schwachlastperioden als Synchronmotoren Pumpen antreiben, um für die spätere Nutzung während Spitzenlastperioden Wasser in Speicherbecken zu fördern. Die Wahl der Antriebsmotoren ist in diesem Fall natürlich nicht frei, doch sind Synchronmaschinen für die Aufgabe sehr gut geeignet; bei Leistungen von mehreren hundert MW stellen sie sogar die einzige mögliche Ausführung dar. Bei Betrieb am frequenzstarren Netz kann es bei großen Synchronmotoren zu Schwingungen kommen, auch ist das asynchrone Anfahren mit der Dämpferwicklung und bei kurzgeschlossener Feldwicklung nicht problemlos, weshalb man in solchen Fällen auch Anfahrumrichter variabler Frequenz einsetzt. Das Verfahren läßt sich auf Synchron-Regelantriebe veränderlicher Frequenz mit vielen interessanten Eigenschaften erweitern.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Werner Leonhard
    • 1
  1. 1.Institut für RegelungstechnikTechnische Universität BraunschweigBraunschweig

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