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Öko-Rating pp 45-81 | Cite as

Bisherige Öko-Rating-Ansätze

  • Frank Figge
Chapter
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Part of the Umweltnatur- & Umweltsozialwissenschaften book series (UMWELTNATUR)

Zusammenfassung

In diesem Teil werden existierende Öko-Rating-Ansätze untersucht. Hierzu werden in einem ersten Abschnitt (1) die Organisationen der analysierten ÖkoRating-Konzepte kurz vorgestellt. Die eingesetzten Verfahren werden in einem zweiten Abschnitt (2) unter Berücksichtigung der im ersten Teil102 entwickelten Kriterien verglichen und analysiert. Dieser Teil schließt mit einer zusammenfassenden Würdigung bestehender Öko-Rating-Ansätze ab (3).

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Notes

  1. 102.
    Vgl. Teil I/Abschnitt „3.2 Bewertungskriterien“.Google Scholar
  2. 103.
    Vgl. ÖKOM oJ., o.S.Google Scholar
  3. 104.
    Vgl. hierzu das Rating der Bank Ochrony Srodowiska S.A (O.V. 1998b, S. 4f.) und o.V. 1998c, S. 6.Google Scholar
  4. 105.
    Vgl. die in Öko-Invest veröffentlichten Ratings (vgl. z.B. das Öko-Rating der Kunert AG o.V. (1994d).Google Scholar
  5. 106.
    Die im folgenden unter „bisher“ angegebenen Prozentzahlen spiegeln die „Gewichtung“ nach der Umgruppierung der Untersuchungsbereiche wider und haben daher unterschiedliche Skalierungskoeffizienten.Google Scholar
  6. 107.
    Vgl. zu der neuen Bewertungsmethodik die im Rahmen des Ratings der Nordtank Energy Group A/S vorgenommenen Erläuterungen (o.V. 1997b, S. 8).Google Scholar
  7. 108.
    Vgl. Centre for the Study of Financial Innovation (CSFI) 1995, o.S.Google Scholar
  8. 109.
    Vgl. Lascelles 1993. Da das Rating der Scottish Nuclear teilweise deutlich von dieser Veröffentlichung abweicht, wird im folgenden nur das Rating der Scottish Nuclear zugrunde gelegt.Google Scholar
  9. 110.
    Vgl. o.V. 1995.Google Scholar
  10. 111.
    CSFl 1995, S. 20f.Google Scholar
  11. 112.
    Vgl. CSFI 1995, S. 13f.Google Scholar
  12. 113.
    Vgl. CSFI 11995, S. 21.Google Scholar
  13. 114.
    Vgl. CSFI 1995, S. 10.Google Scholar
  14. 115.
    Vgl. CSFI 1995, S. 21.Google Scholar
  15. 116.
    Vgl. CSFI 1995, S. 11.Google Scholar
  16. 117.
    Vgl. Eco-Rating International OJ., O.S.Google Scholar
  17. 118.
    Vgl. Eco-Rating International OJ., O.S.Google Scholar
  18. 119.
    Vgl. Chanson 1995a, S. 2. Diese Zahl scheint sich auch in den Jahren seit 1995 nicht merklich erhöht zu haben, da heute davon gesprochen wird, daß ERI über 50 Bewertungen durchgefühlt habe (vgl. O.V. 1998a).Google Scholar
  19. 120.
    Vgl. o.V. 1994c, S. 6 und Chanson (1995b).Google Scholar
  20. 121.
    Handelsregistereintrag vom 28.02.1997 im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6.3.1997. Vgl. bezüglich der Formulierung des Unternehmenszwecks auch Geppert 1992.Google Scholar
  21. 122.
    Quelle: Eco-Rating International 1995, S. 4.Google Scholar
  22. 123.
    Vgl. Chanson 1995a, S. 2.Google Scholar
  23. 124.
    Vgl. Eco-Rating International 1995, S. 4.Google Scholar
  24. 125.
    Vgl. Chanson 1995a, S. 2f.Google Scholar
  25. 126.
    Vgl. Eco-Rating International 1995, S. 4.Google Scholar
  26. 127.
    Vgl. z.B. Eco-Rating International 1995, S. A-l.Google Scholar
  27. 128.
    Eco-Rating International 1994, S. 1.Google Scholar
  28. 129.
    Zwahlen 1994, S. 5. Zwahlen hat an mehreren Ratings der ERI teilgenommen. Es kann davon ausgegangen werden, daß der Vortrag das Vorgehen der ERI beschreibt.Google Scholar
  29. 130.
    Vgl. Rodger 1992.Google Scholar
  30. 131.
    Vgl. o.V. 1994c, S. 8.Google Scholar
  31. 132.
    Die Größe einer Unternehmung wurde hierbei anhand ihres Umsatzes ermittelt (Vgl. Hamburger Umweltinstttut 1996, S. 2.).Google Scholar
  32. 133.
    Hamburger Umweltinstttut OJ., O.S.Google Scholar
  33. 134.
    Hamburger Umweltinstitut O J., o.S.Google Scholar
  34. 135.
    Vgl. Fischer et al. 1994, S. 70.Google Scholar
  35. 136.
    Hamburger Umweltinstttut (Hrsg.) (1996).Google Scholar
  36. 137.
    Vgl. für die erste Studie Hamburger Umweltinstitut (Hrsg.) 1994, S. 1 und für die zweite Studie Hamburger Umweltinstitut (Hrsg.) 1996, S. 10, 14. Die deutsche Übersetzung der Bewertungsfelder der zweiten Studie entspricht Krogh/Palaß 1996, S. 204.Google Scholar
  37. 138.
    Die Seriosität dieser Studie wird allerdings durch die Tatsache, daß die Addition der Gewichtungen der Kriterien innerhalb der Bewertungsfelder der zweiten Studie zu einem Resultat von über 100% führt, in Frage gestellt (vgl. zu den Gewichtungen der einzelnen Kriterien Hamburger Umweltinstitut 1996, Annex V).Google Scholar
  38. 139.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 10.Google Scholar
  39. 140.
    Vgl. für die erste Studie Haßler 1994b, S. 24 und Fischer ET AL. 1994, S. 70 bzw. für die zweite Studie Hamburger Umweltinstitut (Hrsg.) 1996, S. 6f, Annex V.Google Scholar
  40. 141.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut (Hrsg.) 1994, S. 1 bzw. Hamburger Umweltinstitut (Hrsg.) 1996, S. 10. Die 500 Punkte ergeben sich durch die Multiplikation mit den jeweiligen Gewichtungen.Google Scholar
  41. 142.
    Vgl. zur Abgrenzung zwischen Rating und Ranking auch den Abschnitt 1.3.1. Wie sich im folgenden zeigen wird, unterscheidet sich das vom Hamburger Umweltinstitut eingesetzte Bewertungsverfahren allerdings nicht wesentlich von den Bewertungsverfahren anderer Öko-Rating-Ansätze. Es ist daher sinnvoll, auch diesen Ansatz zu berücksichtigen. Es wird im folgenden der Einfachheit halber das Öko-Ranking des Hamburger Umweltinstituts auch als Öko-Rating bezeichnet.Google Scholar
  42. 143.
    So resultiert auch der Nutzen finanziell ausgerichteter Ratings erst aus der Möglichkeit, einen bedeutenden Teil des Marktes miteinander vergleichen zu können. Die hierfür notwendigen Resultate der Ratings können z.B. der Wirtschaftspresse entnommen werden. Die Verminderung eines Teils der Unsicherheit stellt allerdings einen Nutzen dar, der auch bei der Bewertung nur eines bzw. nur einiger weniger Unternehmen anfällt.Google Scholar
  43. 144.
    So wird das Risiko von Investments in börsenkotierte Unternehmen heute meist als Abweichung gegenüber einem Aktienindex definiert. Weist dieser Index beispielsweise einen hohen Anteil an Chemieunternehmen auf, muß ein Investor, will er das Risiko nicht zu stark ansteigen lassen, auch Investitionen in diese Chemieunternehmen vornehmen.Google Scholar
  44. 145.
    Haßler 1994a, S. 1.Google Scholar
  45. 146.
    Vgl. etwa Haßler/Reinhard 1995, S. 169.Google Scholar
  46. 147.
    Eco-Rating International 1995, S. 3. Diese Aussage ist aus umweltökonomischer Sicht zudem äußerst problematisch, da eine positive Beeinflussung der Umwelt durch eine Unternehmung kaum denkbar ist. Ein Operationales Ziel könnte beispielsweise die Minimierung der von einer Unternehmung ausgehenden Umweltbeeinflussungen sein.Google Scholar
  47. 148.
    Chanson 1995a, S. 1.Google Scholar
  48. 149.
    Chanson 1994a, S. 14 und Chanson 1994b, S. 11.Google Scholar
  49. 150.
    Vgl. Fischer ET AL. 1994.Google Scholar
  50. 151.
    Vgl. für die beiden letzten Begriffe: Hamburger Umweltinstitut 1994.Google Scholar
  51. 152.
    Vgl. z.B. Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 2.Google Scholar
  52. 153.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 2. Die an der ersten Studie angebrachte Kritik von Rhône-Poulenc, daß „die Studie nicht mit klar definierten Kriterien zur Messung von Umweltleistung arbeitet“ (O.V. 1994a, S. 117), dürfte daher auch für die zweite Studie relevant sein.Google Scholar
  53. 154.
    Vgl. z.B. CSFI 1995, S. 2. Die Autoren unterscheiden in ihrem Rating leider nicht zwischen eigentlichen Umweltrisiken und den finanziellen Folgen möglicher Umweltrisiken. Obwohl die Autoren von „environmental risk“ und „environmental risk rating“ sprechen, ist davon auszugehen, wie sich aus dem Text ergibt, daß es um eine Bewertung der finanziellen Folgen möglicher Umweltrisiken, also ökologieinduzierter ökonomischer Risiken, handelt (Vgl. als Beleg hierfür beispielsweise das Kapitel „Defining environmental risk“ in: CSFI 1995, S. 19f.).Google Scholar
  54. 155.
    CSFI 1995, S. 10.Google Scholar
  55. 156.
    Vgl. auch Flgge 1996.Google Scholar
  56. 157.
    Siehe auch Figge 1995, S. 53ff.Google Scholar
  57. 158.
    Vgl. zur Terminologie Eisenführ/Weber 1994, S. 115.Google Scholar
  58. 159.
    Siehe Teil III/Abschnitt „3 Verbesserung der Präferenzgerechtigkeit der Aggregation“.Google Scholar
  59. 160.
    Vgl. für die Vorgehensweise von Nutzwertanalysen z.B. Bechmann 1978a, S. 26ff., Zangemeister 1976, S. 69ff. Der hier wiedergegebene Ablauf entspricht im wesentlichen Bechmann 1982, S. 801. Bechmann nimmt eine etwas weiter gefaßte Beschreibung der Nutzwertanalyse vor und unterscheidet deshalb zwischen insgesamt zehn Schritten. Die hier wiedergegebenen sechs Schritte entsprechen Schritten vier bis neun der Beschreibung von Bechmann.Google Scholar
  60. 161.
    Quelle: Bechmann 1982, S. 801 (adaptierte Fassung).Google Scholar
  61. 162.
    Vgl. hierzu auch Abschnitt Teil UAbschnitt „2.2.1 Ziele und Kriterien“.Google Scholar
  62. 164.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 11.Google Scholar
  63. 165.
    Vgl. für die Skalierungskonstanten der einzelnen Fragen Hamburger Umweltinstitut 1996, Annex V.Google Scholar
  64. 166.
    Vgl. Bechmann 1978a, S. 39, 42; Bechmann 1978b, S. 134; Bechmann 1991, S. 34; Dreyer 1974, S. 256ff.; Zangemeister 1976 S. 75ff. Die Prämissen können teilweise voneinander abgeleitet werden. Es kommt daher eigentlich zu Doppelnennungen, die, um die Verständlichkeit zu erhöhen, in Kauf genommen werden.Google Scholar
  65. 167.
    Vgl. zu den verschiedenen Skalentypen und ihrer Transformation auch „Exkurs B: Skalentypen /Skalentransformationen“.Google Scholar
  66. 168.
    Auch für den Einbezug von Kriterien, die nicht bewertungsrelevant sind, stellt sich ein analoges Problem.Google Scholar
  67. 169.
    Vgl. zu den verschiedenen Unabhängigkeitskonzepten z.B. Eisenführ/Weber 1994, S. 115ff. bzw. die in den folgenden Fußnoten genannte Literatur.Google Scholar
  68. 170.
    Vgl. hierzu Dyer/Sarin 1979, S. 812, Eisenführ/Weber 1994, S. 115f., lief., Keeney 1974, S. 23f.,SCHNEEWEIß 1991, S. 96f., Weber 1983, S. 97f.Google Scholar
  69. 171.
    Vgl. hierzu Dyer/Sarin 1979, S. 812, Eisenführ/Weber 1994, S. 116, 118f„ Keeney/Raiffa 1976, S. 289, Schneeweib 1991, S. 126ff., Weber 1983, S. 98.Google Scholar
  70. 172.
    Vgl. hierzu Dyer/Sarin 1979, S. 812, Eisenführ/Weber 1994, S. 117f., Keeney 1996, S. 133f.Google Scholar
  71. 173.
    Diese Abhängigkeiten werden auch als kausale Abhängigkeiten bezeichnet (vgl. Strebel 1975, S. 60).Google Scholar
  72. 174.
    Vgl. Strebel 1975, S. 60.Google Scholar
  73. 175.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, Annex IV, Frage 42, S. 14 und Frage 45, S. 15.Google Scholar
  74. 176.
    Vgl. Strebel 1975, S. 64.Google Scholar
  75. 177.
    Vgl. Eco-Rating International 1995, S. B-3f., B-6 und B-10.Google Scholar
  76. 178.
    Vgl. CSFI 1995, S.11.Google Scholar
  77. 179.
    Dieses Kriterium wurde im Öko-Rating Ansatz der Ökom im Bereich Beschaffung, Herstellung, Absatz berücksichtigt (vgl. Haßler 1994b, S. 28).Google Scholar
  78. 180.
    Es besteht theoretisch die Möglichkeit der Skalentransformation, d.h. z.B. die Transformation einer ordinalen in eine kardinale Skala, auf die in Exkurs B näher eingegangen wird.Google Scholar
  79. 181.
    Es wäre, rein vom technischen Ablauf her betrachtet, im Prinzip möglich, in einer vorangehenden Stufe ordinale Skalen einzusetzen. So könnte man beispielsweise versucht sein, bei gleich starker Gewichtung zweier ordinaler Kriterien aus einem ersten und einem dritten Platz einen durchschnittlich zweiten Platz zu errechnen. Dies wäre aber selbstverständlich eine nicht zulässige Operation.Google Scholar
  80. 182.
    Vgl. z.B.Haßler 1994b, S. 28. Die folgenden Aussagen können sinngemäß auf die überwiegende Mehrzahl der aus den vorliegenden Unterlagen hervorgehenden Ratingkriterien der Ökom übertragen werden.Google Scholar
  81. 183.
    Es kann natürlich argumentiert werden, daß die diversen Kriterien subjektiv auf ihre jeweilige Eignung für die gewünschte Ratingaussage bewertet werden und somit eine kardinale Aussage möglich sei. Es ist aber mehr als fraglich, ob eine solche Abstandsbestimmung in der Praxis wirklich möglich ist.Google Scholar
  82. 184.
    Vgl. für die Öko-Rating Parameter Eco-Rating International 1995, S. A-1 und B-12, B-13fGoogle Scholar
  83. 185.
    Vgl. für die Kriterien Haßler 1994b, S. 22.Google Scholar
  84. 186.
    Vgl. hierzu auch Fußnote 183.Google Scholar
  85. 187.
    Dies gilt im Fall von Ökom zumindest für die nach außen dokumentierten drei bzw. vier Bewertungsbereiche.Google Scholar
  86. 188.
    Vgl. zu den Skalierungskoeffizienten auch den Abschnitt „1.1 Ökom“.Google Scholar
  87. 189.
    Es könnte natürlich argumentiert werden, daß die Zielsetzungen so formuliert wurden, daß ihnen eine gleich starke Gewichtung zukommt. Dies könnte fälschlicherweise sogar als eine besonders gute Formulierung des Zielsystems interpretiert werden. Es ist aber gerade nicht das Ziel, ein möglichst ausgeglichenes Zielsystem zu formulieren, sondern ein Zielsystem, das die Ziele des Entscheiders, für den die Bewertung durchgeführt wird, adäquat wiedergibt (vgl. hierzu auch Weberet AL. 1995, S. 1623f).Google Scholar
  88. 190.
    Vgl. CSFI 1995, S. 12, 15.Google Scholar
  89. 191.
    Vgl. zu der Bedeutung von Szenarien für Entscheidungen Frey et AL. 1995, Reibnitz 1991.Google Scholar
  90. 192.
    Vgl. beispielsweise für eine solche Studie die Untersuchung der drohenden langfristigen finanziellen Risiken aus dem Treibhauseffekt für die Erdölindustrie Mansley 0.1., Mansley 1996. Einen Überblick Über die möglichen sozio-ökonomischen Auswirkungen des Treibhauseffektes gibt Bauer 1993, S. 41 ff.Google Scholar
  91. 193.
    Es ist in diesem Zusammenhang zu beachten, daß zwar, ceteris paribus, tiefe Kosten hohen Kosten vorgezogen werden. Dies bedeutet allerdings nicht, daß aus Sicht des Entscheiders das Öko-Rating mit den tiefsten Kosten auch das attraktivste ist. Ein Entscheider wird Kosten und Nutzen miteinander vergleichen. Er wird sich i.d.R. für das Öko-Rating entscheiden, das ihm den höchsten Nutzen pro Kosteneinheit bietet (Vgl. auch Fußnote 97, S. 39).Google Scholar
  92. 194.
    Telefonat mit Robert Haßler vom 31.3.95.Google Scholar
  93. 195.
    Vgl. O.V. 1994e, S. 12.Google Scholar
  94. 196.
    Vgl. O.V. 1994c, S. 6.Google Scholar
  95. 197.
    Vgl. Fischer et AL. 1994, S. 68,70.Google Scholar
  96. 198.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 4.Google Scholar
  97. 199.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 5.Google Scholar
  98. 200.
    Im Falle der ERI durch das Festlegen von „Issues of Concern“, im Falle der Ökom durch. die Anpassung des Fragebogens an die jeweilige Branche.Google Scholar
  99. 201.
    Ein ähnlicher Kostenvorteil könnte sich im Laufe der Zeit dann ergeben, wenn es zu ÖkoRatings von Unternehmen käme, die zu einer Branche gehören, in der schon eine Konkurrenzunternehmung geratet worden ist.Google Scholar
  100. 202.
    Interessanterweise hat wohl auch Ökom vor, in Zukunft bei der Bewertung von Unternehmen nach einem Branchenansatz vorzugehen (vgl. o.V. 1998c, S. 6).Google Scholar
  101. 203.
    Vgl. CSFl 1995, S. 3.Google Scholar
  102. 204.
    Vgl. Lascelles 1995.Google Scholar
  103. 205.
    Vgl. Lascelles 1995.Google Scholar
  104. 206.
    Hier wird implizit vorausgesetzt, daß es sich um einen risikoneutralen Investor handelt.Google Scholar
  105. 207.
    Eine um ein Prozent höhere Rendite führt bei einem Investment von einer Million zu zusätzlichen Erträgen von 10.000 Franken pro Jahr. Im zweiten Jahr kann diese erhöhte Rendite nicht nur auf die ursprünglich investierte Summe, sondern auch auf den zusätzlichen Ertrag des ersten Jahres, also auf insgesamt 1,01 Million erzielt werden. Es kann entsprechend für die folgenden Jahre argumentiert werden. Die Summe der so erzielten zusätzlichen Erträge dürfen allerdings nicht einfach addiert werden, sondern müssen auf einen einheitlichen Zeitpunkt diskontiert werden. Es bietet sich an, hierfür den Zeitpunkt zu wählen, in dem das Öko-Rating durchgeführt wird. Im letzten, zehnten Jahr fällt beispielsweise ein zusätzlicher Ertrag von 10.937 Franken an. Dieser Ertrag entspricht bei einem Diskontsatz von 6% einem Gegenwartswert von 6.107 Franken ( 10.937/1,0 6l0 ). Die Gegenwartswerte können addiert werden. In diesem Beispiel ergibt sich ein Gegenwartswert von insgesamt 76.637 Franken.Google Scholar
  106. 208.
    Das Rating eines Großunternehmens durch ERI würde, wie bereits erwähnt, über 100.000 Franken kosten. Es ist hier von Kosten von 100.000 Franken ausgegangen worden.Google Scholar
  107. 209.
    Zu diesen Instrumenten gehört beispielsweise eine zusätzliche finanzanalytische Untersuchung.Google Scholar
  108. 210.
    Große Investmentfonds sind ein Beispiel für eine solche Interessenbündelung.Google Scholar
  109. 211.
    Ein Intra-Branchen-Vergleich erlaubt es einem Entscheider, das jeweils beste Unternehmen einer Branche zu identifizieren. Dies ist besonders für ökonomisch motivierte Investoren von großer Bedeutung. Aus Diversifikationsgründen kann nämlich oftmals auf einzelne Branchen nicht verzichtet werden. Gerade in Branchen, die vom Entscheider als „heikel“ empfunden werden, kann auf diese Weise das beste Unternehmen einer Branche identifiziert werden. Dies wird in der Praxis auch als „Best of class’’Ansatz bezeichnet.Google Scholar
  110. 212.
    Vgl. Fußnote 70, S. 30.Google Scholar
  111. 213.
    Vgl. Abschnitt „2.1.2 Ziele“.Google Scholar
  112. 214.
    Vgl. Eco-Rpating International 1995, S. 14, B-13.Google Scholar
  113. 215.
    Vgl. Eco-Rating International 1995, S. A-1.Google Scholar
  114. 216.
    Vgl. Eco-Rating International 1995, S. B-12.Google Scholar
  115. 217.
    Vgl. Chanson 1995a, S. 2.Google Scholar
  116. 218.
    Bei den im Detail bekannten Öko-Ratings handelt es sich um die Bewertungen von Bosque Puerto Carrillo S.A. und Vinifera Inc. Diese Bewertungen befinden sich inzwischen sogar auf der Homepage von Eco-Rating International, wobei Eco-Rating International es dort vermeidet, Bosque Puerto Carrillo S.A. beim Namen zu nennen. Es ist außerdem bekannt, daß Eco-Rating International ein Öko-Rating der Firma Uniax und der Firma Nevada Manhattan Mining vorgenommen hat.Google Scholar
  117. 219.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996.Google Scholar
  118. 220.
    Die Kriterien und das zur Aggregation eingesetzte Verfahren wurde vorab auch einigen Unternehmen und Instituten zugänglich gemacht (vgl. Hamburger Umweltinstitut 1995).Google Scholar
  119. 221.
    Vgl. z.B. das Profil von Procter&Gamble (Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 143f.).Google Scholar
  120. 222.
    Vgl. PR Newswire 1995, o.S.Google Scholar
  121. 223.
    Vgl. Eco-Rating International (Hrsg) 1995, o.S.Google Scholar
  122. 224.
    Vgl. hierzu auch FlGGE 1995, S. 41f.Google Scholar
  123. 225.
    Vgl.O.V. 19940,8.116.Google Scholar
  124. 226.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, S. 5, Annex III.Google Scholar
  125. 227.
    Auf diesen Zusammenhang weist beispielsweise auch ERI hin (vgl. Eco-Rating International 1994, S. 2f.).Google Scholar
  126. 228.
    So ist Ökom beispielsweise für die Pressearbeit eines ökologieorientierten Versandunternehmens zuständig (vgl. o.V. 1997a).Google Scholar
  127. 229.
    Vgl. O.V. 1996, S. 6.Google Scholar
  128. 230.
    Hierbei handelte es sich zuletzt (Mai 1998) um die Unternehmen/Fonds: HerMerlin, BAV, Landeskirchliche Kredit-Genossenschaft und Oeco Capital Lebensversicherung AG (vgl. hierzu z.B. das letzte Öko-Rating der Ökom im Rahmen der Öko-Rating-Reihe des Öko-Invest in: o.V. 1998b, S. 4f.).Google Scholar
  129. 231.
    Vgl. Hamburger Umweltinstitut 1996, Annex III.Google Scholar
  130. 232.
    Vgl. z.B. Everling 1991, S. 104f.Google Scholar
  131. 233.
    Es sei in diesem Zusammenhang allerdings angemerkt, daß die Unabhängigkeit traditioneller Rating-Agenturen von Zeit zur Zeit kontrovers beurteilt wird. So wurde beispielsweise diskutiert, ob die Gewährung eines Steuernachlasses der Stadt New York an die Rating-Agentur Standard&Poor’s nicht die Unabhängigkeit der Agentur bei der Beurteilung der ausstehenden Obligationen der Stadt New York beeinflussen könnte (Vgl. ROY 1997).Google Scholar
  132. 234.
    Interessanterweise fällt es auch neuen finanziell ausgerichteten Rating-Agenturen häufig schwer, genügend Unternehmen zu einem (kostenpflichtigen) Rating zu überreden, solange sie z.B. wegen mangelnder Bekanntheit keinen bedeutenden Einfluß bei den interessierten Anlegern haben. Hierauf ist beispielsweise das Scheitern der finanziell ausgerichteten Rating-Agenturen Renta/4 Rating S.A. und Keyscan Limited zurückzuführen (vgl. Everling 1996, S. 9f.).Google Scholar
  133. 235.
    Hierbei ist es nicht notwendig (und wohl auch nicht sinnvoll), die einzelnen Ratings zu überprüfen. Es kann aber beispielsweise vergleichsweise einfach festgestellt werden, wieviele Unternehmen mit einer bestimmten Note während eines Jahres ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten.Google Scholar
  134. 236.
    Die Außerachtlassung der Prämissen der Nutzwertanalyse ist nicht auf ihren Einsatz in der Praxis beschränkt. So schlägt beispielsweise Heddergott in seiner Dissertation die mit der Nutzwertanalyse identische Nutzwertkalkulation als Instrument der Früherkennung von Insolvenzen vor (Heddergott 1988). Hierbei erkennt er allerdings nicht, daß deren Einsatz sehr restriktiven Prämissen unterliegt. Wie er selbst anmerkt, zeichnen sich die von ihm zugrundegelegten Bewertungssituationen häufig durch Abhängigkeiten aus (vgl. Heddergott 1988, S. 145.). Er erkennt selbst, daß die Nutzwertkalkulation (folgerichtigerweise) teilweise zu wenig sinnvollen Ergebnissen führt (vgl. z.B. Heddergott 1988, S. 104). Die Ursache für diese offensichtlichen Fehlbewertungen werden selbst bei der Besprechung der Grenzen der Nutzwertkalkulation nicht erkannt (vgl. Heddergott 1988, S.138ff.). Vgl. analog zu Heddergott z.B. auch Bellinger 1979, Bellinger/Vahl 1984, S. 255ff.Google Scholar
  135. 237.
    Vgl. hierzu auch Fußnote 69, S. 30.Google Scholar
  136. 238.
    Unter Unsicherheit werden hier die Begriffe Risiko und Unsicherheit subsumiert.Google Scholar
  137. 239.
    Vgl. hierzu auch Teil I/Abschnitt „2.3.2 Informationsökonomische Aspekte“.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Frank Figge
    • 1
  1. 1.Institut für Betriebswirtschaftslehre insbesondere UmweltmanagementUniversität LüneburgLüneburg

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