Advertisement

Anatomische Ausbreitung nach Therapie (Residualtumorklassifikation)

  • D.-K. Böker
  • H.-D. Mennel
  • P. Hermanek
  • C. W. Spraul
Part of the Klassifikation maligner Tumoren book series (KLASSTUMOREN)

Zusammenfassung

Klassifikationsbemühungen zur Bestimmung der quantitativ festgestellten Resttumorgröße sind in der Neuroonkologie derzeit ungebräuchlich. Die klinischen Angaben benutzen in der Regel die Ausdrücke totale oder partielle Entfernung. Als Nachweis eines Resttumors gilt die postoperative Darstellung durch bildgebende Verfahren, möglichst am 1. postoperativen Tag. In der Regel wird eine weitgehende Tumorentfernung angestrebt, aber auch dann wird bei den genuinen Hirntumoren davon ausgegangen, dass der Tumor nicht vollständig entfernt ist. Eine partielle Resektion wird durchgeführt, wenn der Tumor in vitale und/oder eloquente Regionen reicht. Zur Bestimmung dieser Regionen sind neben der allgemeinen Loka- lisationslehre auch moderne Methoden gebräuchlich. Wird ein Tumor stereotaktisch angegangen, kann durch die operative Methode allein keine nennenswerte Volumenreduktion erzielt werden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • D.-K. Böker
    • 1
  • H.-D. Mennel
    • 2
  • P. Hermanek
    • 3
  • C. W. Spraul
    • 4
  1. 1.Medizinisches Zentrum für Neurologie und NeurochirurgieUniversität GießenGießenDeutschland
  2. 2.Abteilung für Neuropathologie Baidinger StraßeUniversität MarburgMarburgDeutschland
  3. 3.Chirurgische Klinik mit PoliklinikUniversität Erlangen-NürnbergErlangenDeutschland
  4. 4.Augenklinik und PoliklinikUniversität UlmUlmDeutschland

Personalised recommendations