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Agilität im Wettbewerb erreichen — das Fraktale Unternehmen

  • Hans-Jürgen Warnecke

Zusammenfassung

Zur Erledigung einer Aufgabe fallen bei jedem Arbeitsgang Haupt- und Nebenzeit an, sowie davor Rüstzeit. Zwischen diesen wertschöpfenden Arbeitsgängen entstehen Liegezeiten, Warte- und Transportzeiten. Wir bezeichnen den gesamten Ablauf, um vom Rohstoff zum Produkt, zum Ergebnis, zu kommen, als Wertschöpfungskette. Auf den ersten Blick wird diese am besten beherrschbar, wenn alle Tätigkeiten in einer Struktureinheit ausgeführt werden. Problematisch ist dabei, dass man nicht das gesamte notwendige spezielle Wissen und Können, das für die Erfüllung aller Aufgaben in einer Wertschöpfungskette notwendig ist, in einer solchen Einheit vorhalten kann. Wollte man es trotzdem von den Mitarbeitern und Einrichtungen abverlangen, so würden Haupt- und Nebenzeit sehr viel größer als notwendig werden, Effizienz und Effektivität würden sinken. Man könnte auch vereinfacht sagen, dass die Erledigung einer Aufgabe Aufwendungen für die eigentliche Wertschöpfung sowie Aufwendungen für die Logistik im weitesten Sinne, vor allem für den Informations- und Materialfluss erfordert. Alles von einer Einheit machen zu lassen, erhöht die Wertschöpfungszeit, während Informations- und Materialfluss-Logistik minimiert werden. Größte Arbeitsteilung auf viele, jeweils spezialisierte Einheiten führt zu kürzester Wertschöpfungszeit, aber auch zu einem sehr großem Aufwand in der Logistik.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Hans-Jürgen Warnecke
    • 1
  1. 1.Fraunhofer-Gesellschaft, MünchenMünchen

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