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Kernkraft und Deuteron

  • Bogdan Povh
  • Mitja Rosina

Zusammenfassung

Unseren Bemühungen folgend, die wesentlichen Inhalte der Physik durch Analogien hervorzuheben, bietet sich im Falle der Kernkraft die Analogie zur interatomaren Kraft an. In der Tat sieht das Nukleon- Nukleon-Potential dem zwischen zwei Atomen sehr ähnlich, wenn wir die Längenskala um etwa fünf Größenordnungen verkleinern (von 0.1 → 1 fm). Die Kernkraft ist jedoch, auf dieser Skala betrachtet, schwach, zumindest verglichen mit der wichtigsten chemischen Bindung, der kovalenten Bindung. Denn während die chemische Bindung bei niedrigen Temperaturen zu einem Festkörperzustand führt, bleiben die Kerne auch bei einer Temperatur T = 0K flüssig.

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Weiterführende Literatur

  1. B. Povh, K. Rith, Ch. Scholz, F. Zetsche: Teilchen und Kerne (Springer, Berlin Heidelberg 1999)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Bogdan Povh
    • 1
  • Mitja Rosina
    • 2
  1. 1.Max-Planck-Institut für KernphysikHeidelbergDeutschland
  2. 2.Department of PhysicsUniversity of LjubljanaLjubljanaSlovenien

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