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Über Dresden nach Prag

  • Arild Stubhaug
Chapter

Zusammenfassung

Wie vereinbart trafen sich die fünf in Dresden. Offenbar hatte Boeck von dem Leipziger Verleger das Geld erhalten und, zur großen Freude aller, einen Brief von Hansteen mitgebracht, den ersten, den einer von ihnen seit ihrer Abreise bekommen hatte. Zu Hause in Norwegen hatte Hansteen in einem Beitrag im Magazinet über ihre Reise berichtet, er hatte aus Briefen zitiert, die sie geschickt hatten und eine Übersicht gegeben über die Messungen, die sie mit dem magnetischen Schwingungsapparat durchgeführt hatten. „Unsere reisenden jungen Gelehrten“ so wurden sie in Norwegen genannt. In dem Brief bedauerte Hansteen, sich nicht schon früher gemeldet zu haben und nannte als Grund die vielen Versammlungen, Vorlesungen und Verpflichtungen, die sich aufgehäuft hatten, seit er im Herbst von seiner Expedition in den Bottnischen Meerbusen zurückgekehrt war, sowie all die zusätzliche Arbeit nach dem Ausscheiden von Professor Rasmussen. Auch sei er inzwischen zum Dekan der philosophischen Fakultät gewählt worden. Seine Überlastung schob Hansteen auch darauf, dass er mit Eifer das Material seiner Reise bearbeitet habe, kränklich gewesen sei und es Schwierigkeiten mit dem Magazinet gegeben habe. In seinem Brief lobte er nun die Reiseroute der „jungen Gelehrten“, so wie sie ihm Keilhau geschildert hatte: Prag, Wien, Triest, Venedig, Tirol, die Schweiz, Lyon, Paris. Die Route sei „äußerst vortrefflich in magnetischer Hinsicht“, stellte Hansteen fest.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Arild Stubhaug
    • 1
  1. 1.Department of MathematicsUniversity of OsloOsloNorway

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