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Normative Abwägungs- und Entscheidungskriterien

  • Ulrich Steger
  • W. Achterberg
  • K. Blok
  • H. Bode
  • W. Frenz
  • C. Gather
  • G. Hanekamp
  • D. Imboden
  • M. Jahnke
  • M. Kost
  • R. Kurz
  • H. G. Nutzinger
  • Th. Ziesemer
Chapter
  • 103 Downloads
Part of the Ethics of Science and Technology Assessment book series (ETHICSSCI, volume 18)

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu einer interessengebundenen politischen Einflussnahme („Lobbyismus“) unterscheidet sich wissenschaftliche Politikberatung einmal durch die angestrebte Interessenneutralität (oder zumindest durch eine größere Distanz zu organisierten Interessen, so legitim diese in einer pluralistischen Demokratie sind). Der andere Unterschied besteht in der Transparenz und Systematik, mit der die Ergebnisse bearbeitet und insbesondere die Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Besonders notwendig ist dies im Falle interdisziplinärer Forschung, bei der die einzelnen Paradigmen, Annahmen oder implizierten normativen Vorentscheidungen eben nicht (relativ) eindeutig zuzuordnen sind (etwa im Gegensatz zu wirtschaftswissenschaftlichen Instituten mit bekannter Orientierung, bei denen ein enger Zusammenhang zwischen Forschungsergebnissen und wirtschaftstheoretischer Ausrichtung vermutet wird).

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. die Studie der Europäi schen Akademie: Klimavorhersage und Klimavorsorge (Schröder et al. 2002).Google Scholar
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    Eine Vorverlagerung der Vorsorge wird in Fällen für gerechtfertigt gehalten, bei denen es um „ernste, möglicherweise irreversible“ Wirkungen geht (Rehbinder 1998).Google Scholar
  4. 6.
    zitiert nach Vallance (1995, S. 115).Google Scholar
  5. 7.
    Damit sind solche Verbesserungen gemeint, bei denen einzelne Mitglieder der Gesellschaft besser gestellt werden können, ohne dass sich die Lage aller übrigen Gesellschaftsmitglieder verschlechtert. Sind solche Verbesserungen nicht mehr möglich, sprechen wir von einem „Pareto-Optimum“ (vgl. Sohmen 1976Google Scholar
  6. 8.
    Amartya Sen (1987, S. 35) hat dies auf den Punkt gebracht: „Despite of its general importance, the ethical content of this welfare economic result is, however, rather modest. The criterion of Pareto optimality is an extremely limited way of assessing social achievement [...].“ Gemeint sind damit der erste und der zweite Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik, welche unter recht speziellen Bedingungen die Äquivalenz von Pareto-üptimum und allgemeinem Konkurrenz-gleichgewicht aufzeigen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Ulrich Steger
    • 1
  • W. Achterberg
  • K. Blok
  • H. Bode
  • W. Frenz
  • C. Gather
  • G. Hanekamp
  • D. Imboden
  • M. Jahnke
  • M. Kost
  • R. Kurz
  • H. G. Nutzinger
  • Th. Ziesemer
  1. 1.IMD LausanneLausanneSchweiz

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