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Begriffliche und konzeptionelle Grundlegung

  • Ulrich Steger
  • W. Achterberg
  • K. Blok
  • H. Bode
  • W. Frenz
  • C. Gather
  • G. Hanekamp
  • D. Imboden
  • M. Jahnke
  • M. Kost
  • R. Kurz
  • H. G. Nutzinger
  • Th. Ziesemer
Chapter
  • 113 Downloads
Part of the Ethics of Science and Technology Assessment book series (ETHICSSCI, volume 18)

Zusammenfassung

Vor allem seit den letzten beiden Jahrzehnten verbinden sich mit den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „nachhaltige Entwicklung“ in der Diskussion um die globalen Bedingungen eines menschenwürdigen Lebens ausgeprägte Hoffnungen, so dass sie ausgesprochen positive Konnotationen aufweisen. Der Begriff der Nachhaltigkeit, ursprünglich in der spätmiuelalterlichen Forstwirtschaft Miueleuropas entstanden, wurde dabei von einem abgegrenzten Objektbereich der dauerhaften Bewirtschaftung und Nutzung von Wäldern — zunächst nur in holzwirtschaftlicher Perspektive, aber seit dem 19. Jahrhundert auch immer mehr im Hinblick auf ihre umfassenden ökologischen Funktionen (Wasserhaushalt, lokales und regionales Klima, Artenvielfalt. Bodenerhalt, Erholung usw.) — auf immer neue Bereiche ausgedehnt.

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Literatur

  1. 1.
    Die deutsche Fassung dieses Berichts verwendet dafür die Übersetzung „Dauerhafte Entwicklung“, jedoch hat sich in der Folgezeit der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ durchgesetzt, nicht zuletzt auch deswegen, weil der englische Begriff des „Sustaincd oder Sustainablc Yield“ seinerseits eine englische Übersetzung des deutschen Konzepts „Nachhalt iger Ertrag“ darstellt (vgl. Nutzinger /Radke (1995a), S. 16).Google Scholar
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    Dieser letzteren Gefahr unterliegt z.T. der Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED 1987).Google Scholar
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    Einen Überblick über die definitorische Bandbreite bieten Enquete-Kommission (1998) und Kopfmüller et al. 200 I.Google Scholar
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    Anders als beim Sachkapital steckt die Messung und Bewertung des Natur-(und auch Human-) Kapitals noch in den Anfängen. U.a. die Weltbank versucht hier verstärkt, entsprechendes Datenmaterial zu sammeln (siehe World Bank 1995, 1996).Google Scholar
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    Weitere Konkretisierungsversuche innerhalb der Nachh altigkeitsdisku ssion stellen die (auf Daly zurückgehenden) sogenannten Management-oder Nutzung sregeln dar (vgl. Nutzinger / Radke 1995b) sowie das ökolo gische Zielbündel E(lemente der Biosphäre)-S(elb stregulationsfähigkeitj-Htorn öostasc) bei Hampicke 1992, S 3 14-322).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Ulrich Steger
    • 1
  • W. Achterberg
  • K. Blok
  • H. Bode
  • W. Frenz
  • C. Gather
  • G. Hanekamp
  • D. Imboden
  • M. Jahnke
  • M. Kost
  • R. Kurz
  • H. G. Nutzinger
  • Th. Ziesemer
  1. 1.IMD LausanneLausanneSchweiz

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