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Diagnosis Related Groups (DRG’s) — leistungsorientierte Vergütung für gute Behandlung

  • Martin Hansis
Conference paper
Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Zusammenfassung

Eine fallpauschalierte Vergütung von Krankenhausleistungen soll — so der Grundgedanke — zu einer eher leistungsgerechten Vergütung dort führen, sie soll den Anreiz wegnehmen, vorrangig durch die Dauer des Krankenhausaufenthalts den Umsatz zu bestimmen, sie soll vielmehr erneut das Prinzip „gutes Geld für gute Leistung“ verwirklichen. Sie soll dies tun, indem durch einen einheitlichen Preis eine Hebung von Wirtschaftlichkeitsreserven erfolgt, eine Verbesserung klinikinterner Abläufe, eine Reduktion vermeidbarer Risiken. Strukturell könnte und sollte die pauschalierte Vergütung Kliniken den Anreiz geben, ihr Leistungsangebot auf diejenigen Bereiche zu fokussieren, in denen eine Einrichtung besonders gut, besonders effektiv und damit auch qualitativ besonders hochwertig arbeitet. Eine richtige Kalkulation vorausgesetzt könnten DRG’s dazu führen, dass (durch Auflösung des Risiko-und Kostenmixes) die Behandlung besonders kranker Patienten bzw. die Erbringung besonders aufwendiger Leistungen alleine und ohne Quersubventionierung auch wirtschaftlich lohnend ist. Und schließlich soll eine pauschalierte Vergütung den Leistungs-und Strukturvergleich von Krankenhäusern untereinander erleichtern.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Martin Hansis

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