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Ergebnisse vergleichender Untersuchungen über den weiblichen Fortpflanzungs- und Entwicklungsrhythmus

Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie book series (VERH.GYNÄKOLOG., volume 29)

Zusammenfassung

In den hier gestern und heute vorgetragenen Referaten über das Zustandekommen des weiblichen Cyclus wurde fast ausschließlich von der Anatomie und Physiologie und vom inneren hormonalen Mechanismus und seinen neuralen Steuerungen gesprochen. Diese aber repräsentieren nur die eine Seite des rhythmischen Phänomens — und der weibliche Cyclus ist unbestritten ein solches — sie gehören nach der Definition von Klages zur „Wiederkehr des Ähnlichen“. Von der Wiederkehr der Zeit aber, von der Spanne von durchschnittlich 28 Tagen und dem Zustandekommen dieser Abmessung wagt man kaum zu sprechen, weil man leicht in den Verdacht gerät, die Grenzen strenger Wissenschaft zu verlassen und in das Mystische abzugleiten. Die früheren Versuche von Arrhenius, Guthmann und Oswald, einen lunaren Rhythmus, also eine direkte Abhängigkeit von bestimmten Mondphasen nachzuweisen, waren nicht überzeugend. Eigene Untersuchungen von mehr als 3000 fast über 1 Jahr verteilte gleichzeitig beobachtete Cyclen haben auch mich über eine statistisch gleichmäßige Verteilung der Cyclen über 1 Mondmonat belehrt. Ich erinnere auch an die gleichen Resultate von Hosemann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Tietze
    • 1
  1. 1.EutinDeutschland

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