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Zusammenfassung

Die statistische Bearbeitung von Beobachtungsreihen verfolgt mehrere Zwecke. Die erste Aufgabe besteht darin, in möglichst knapper und gedrängter Form die wesentlichsten Eigenschaften der Beobachtungsreihe zahlenmäßig herauszustellen. Dabei empfiehlt es sich, die folgenden Berechnungen vorzunehmen:

Zunächst werden die Beobachtungen durch Gruppierung zusammengefaßt; es wird eine Einteilung aller vorkommenden Einzelbefunde in je nach der Sachlage mehr oder weniger zahlreiche Gruppen vorgenommen, dann wird durch Abzählung festgestellt, wie viele Beobachtungen in die einzelnen Gruppen fallen. Werden diese Anzahlen durch die Gesamtzahl aller Beobachtungen dividiert, so erhält man die Häufigkeitsverteilung in den Gruppen.

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Referenzen

  1. 1).
    Der Leser möge sich mit der zunächst nicht ganz verständlichen Division durch (n-1) statt durch n abfinden. Sie ist theoretisch gerechtfertigt, wenn man mit den Differenzen vom Mittelwert der Beobachtungsreihe rechnet, wie es fast stets in der Praxis der Fall ist. Dieses Vorgehen steht in enger Beziehung zu der später wiederholt erforderlichen Benutzung der „Zahl der Freiheitsgrade“ (Fisher).Google Scholar
  2. 1).
    Die Klasseneinteilung darf jedoch niemals so grob sein, daß dieser Zusatz einen wesentlichen Einfluß auf die Größe von σ hat. Weniger als 6–8 Klassen dürfen niemals benutzt werden, bei größerem Material besser 10–15 Klassen.Google Scholar
  3. 1).
    In Tafel 7 gelten die Korrekturfaktoren nur für große Beobachtungszahlen und sind bei kleinem m nicht — auch nicht näherungsweise — anwendbar,Google Scholar

Copyright information

© Theodor Steinkopff, Dresden und Leipzig 1940

Authors and Affiliations

  • Siegfried Koller
    • 1
  1. 1.Biostatistischen InstitutesUniversität BerlinDeutschland

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