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Magnetische Werkstoffe mit stark temperaturabhängiger Sättigungsmagnetisierung

  • Franz Pawlek
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Part of the Reine und angewandte Metallkunde in Einzeldarstellungen book series (METALLKUNDE, volume 11)

Zusammenfassung

Um die reversible Änderung der Remanenz und damit der Feldstärke in Dauermagnetsystemen zu kompensieren, werden magnetische Nebenschlüsse aus Werkstoffen mit stark temperaturabhängiger Magnetisierung angebracht. Es müssen dies Werkstoffe sein, deren Curiepunkt etwa bei der Gebrauchstemperatur, im allgemeinen also bei Raumtemperatur, liegt. Es werden hierfür Legierungen mit etwa 70% Ni und 30% Cu, deren Curiepunkt bei etwa 80° liegt, oder mit 30% Ni und 70% Fe, deren Curiepunkt bei etwa 100° liegt, verwendet. Abb. 269 zeigt den Verlauf der Sättigungsmagnetisierung in Abhängigkeit von der Temperatur, wie er von F. Stäblein6 angegeben wurde. Die Einhaltung des gezeigten Kurvenverlaufs ist an außerordentlich enge Grenzen in der Konzentration des Nickels gebunden, wenige Zehntel % Abweichungen genügen, um ein anderes Verhalten zu bewirken, weil die Curietemperatur sehr rasch mit dem Nickelgehalt ansteigt. Durch Zusätze von Chrom wird nach P. Chevenard7 gemäß Abb. 270 der Curiepunkt herabgesetzt und seine Abhängigkeit vom Nickelgehalt vermindert. Auf die Verwendung solcher Legierungen mit Zusätzen von Cr und Si weisen L. R. Jackson und H. W. Russell1 und M. Yamaguchi2 hin. Genaue Angaben über die Zusammensetzung liegen jedoch nicht vor.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin/Göttingen/Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Franz Pawlek
    • 1
  1. 1.Technischen UniversitätCharlottenburgDeutschland

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