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Buckelschweißen

  • Wolfgang Fahrenbach
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 73)

Zusammenfassung

Beim Punkt- und Nahtschweißen wurde der Weg des Schweißstromes im Werkstück und die Stromdichte im Schweißpunkt von außen durch die Berührungsflächen der Elektroden bestimmt. Beim Buckel- schweißen (auch Warzen-, Dellen-, Relief- und Projektionsschweißen genannt) muß dagegen der Strom zwischen den Werkstückteilen selbst über die Spitzen kleiner Buckel fließen, die an dem einen Teil vor dem Schweißen angebracht wurden (vgl. Abb. 9). Unabhängig von der Form der Elektroden entsteht in diesen Buckeln eine hohe Stromdichte, wodurch sie schnell erhitzt und mit dem Gegenblech verschweißt werden. Während des Schweißens werden die erweichten Buckel zurückgepreßt, bis sich die Werkstückteile satt aufeinanderlegen. Durch das eindeutige Aufteilen und Bemessen des Stromweges zwischen den Teilen können viele Buckelschweiß-punkte gleichzeitig geschweißt werden. Die Lage, Größe und Festigkeit der Punkte ist genau zu bestimmen und im Dauerbetrieb einzuhalten. Die Buckel erlauben kurze Schweißzeiten, so daß die Teile mit geringster Allgemeinerwärmung geschweißt werden. Das nicht gebuckelte Blech bleibt an den Schweißpunkten vollkommen glatt, und auch die zurückgepreßten Buckel sehen nach dem Schweißen „gewollt“ und gleichmäßig sauber aus (Abb. 109). Die Elektroden erhalten große Arnbb.109. BuekelsehweiBung zweier Bleche. beitsflächen mit geringen Flächenpressungen,lassen sich gut kühlen und nutzen sich kaum ab. Das Buckelschweißen ist daher das ideale Schweißverfahren für alle Massenteile, die durch mehrere Schweißpunkte maßhaltig verbunden werden sollen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Fahrenbach
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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