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Grundlagen der elektrischen Messung

  • Paul M. Pflier
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Zusammenfassung

Die mechanischen Größen: Weg, Zeit, Kraft, Geschwindigkeit, Beschleunigung, sind mit den Sinnen des Menschen der Größe nach abschätzbar und lassen sich mit den Erfahrungswerten der Umwelt vergleichen, wovon zahlreiche Redewendungen, wie Schneckentempo, Hahnenschrei, Katzensprung, sowie ursprüngliche Maßeinheiten, Fuß, Tagwerk, Scheffel, Bund, anschaulich zeugen; bei der Abschätzung der elektrischen Größen aber versagen Erfahrung und Sinne. Die Elektrotechnik war deshalb von Anfang an auf Meßgeräte angewiesen, und es entstand als besonderer Zweig.. eine hockentwickelte elektrische Meßtechnik. Die elektrischen Einheiten beruhen auf dem CGS-System und seinen mit sehr großer, Genauigkeit festliegenden Normalien, sie lassen sich demnach als Maßstab für alle in diesem System meßbaren Größen verwenden. Die elektrischen Meßgeräte selbst weisen eine Reihe von Eigenschaften auf, die ihre Anwendung für nichtelektrische Größen wünschenswert erscheinen ließen und ihnen den Weg in fremde Arbeitsgebiete öffneten. Als erstes großes Arbeitsgebiet eroberte sich die elektrische Meßtechnik das Reich der Wärmetechnik und ist nunmehr seit Jahren in ständigem Vordringen in das Gebiet der mechanischen Größen. Die Überlegenheit der elektrischen Verfahren liegt in ihrer bequemen Handhabung, ihrer Anpassungsfähigkeit und der unbeschränkten Übertragungsentfernung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1948

Authors and Affiliations

  • Paul M. Pflier
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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