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Zusammenfassung

Zwischen den beiden ebenen Flächen I und II, die sich senkrecht zur Zeichenebene ausdehnen sollen (Abb. 306) und deren Abstand x 0 sei, sollen sich zwei Gase befinden, z. B. Wasserstoff und Stickstoff. Der Gesamtdruck beider Gase sei P. An der linken Wand werde dauernd der Teildruck des Wasserstoffes aufrechterhalten, an der rechten Wand der Teildruck Dementsprechend ist der Teildruck des Stickstoffs an der rechten Wand und an der linken Wand Die Erfahrung lehrt, daß sich die ungleiche Verteilung der beiden Gase auszugleichen sucht. Es findet eine Diffusion jedes Gases in Richtung seines abnehmendenKonzentrationsgefälles statt. Um die obengenannten Drücke aufrecht zu erhalten, muß daher durch die linke Wand dauernd Wasserstoff nachgeliefert und durch die rechte Wand entfernt werden, wahrend umgekehrt Stickstoff dauernd durch die rechte Wand nachgeliefert und durch die linke entfernt werden muß. Beide Wände müssen also für beide Gase durchlässig sein. Es handelt sich daher um ein Diffusionsproblem mit volldurchlässigen Grenzflächen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • Kurt Nesselmann
    • 1
  1. 1.WiesbadenDeutschland

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