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Stabilitätsuntersuchungen

  • A. Leonhard
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Zusammenfassung

Wie sich bei der Ermittlung des Regelvorganges gezeigt hat, erfordert die Durchrechnung eines Beispiels bis zum endgültigen Ergebnis schon bei verhältnismäßig einfachen Anordnungen recht viel Zeit. Vor allem ist die Lösung der charakteristischen Gleichung, die ja bei allen Methoden erforderlich ist, mühselig, sobald sie höheren als zweiten Grades wird. Vielfach wird sich nun bei der Lösung herausstellen, daß auch Wurzeln mit sehr kleinem negativen oder gar positiven Realteil auftreten, was bedeutet, daß die Regelung unbrauchbar ist. Denn in diesem Fall treten in der Lösung Glieder auf, die mit der Zeit nur sehr langsam oder überhaupt nicht verschwinden, so daß also die Anordnung nicht zur Ruhe kommt, nicht mehr stabil arbeitet, sondern labil wird. In diesem Fall muß die Regelung durch irgendwelche Maßnahmen verbessert werden. Sehr erwünscht ist nun, von vornherein, ohne erst die charakteristische Gleichung lösen zu müssen, solche unbedingt unbrauchbare Regelanordnungen erkennen und damit ausmerzen zu können. Tatsächlich ist dies auch möglich. Für den Fall, daß lediglich die Stabilität kontrolliert werden soll, können die nachfolgend unter II. und III. behandelten, teilweise schon seit langem bekannten Methoden angewandt werden. Interessiert aber darüber hinausgehend auch die auftretende Dämpfung der Regelschwingungen, was meistens der Fall sein dürfte, so muß von dem unter IV. behandelten, neuen Verfahren Gebrauch gemacht werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • A. Leonhard
    • 1
  1. 1.StuttgartDeutschland

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