Advertisement

Entstehung und Aufbau von Phenolharzen

  • K. Hultzsch
Conference paper
  • 43 Downloads
Part of the Organische Chemie in Einzeldarstellungen book series (ORGCHEMIE, volume 3)

Zusammenfassung

Die Struktur irgendeines technischen Phenolharzes läßt sich auch heute noch immer nicht in allen Einzelheiten durch chemische oder physikalische Methoden festlegen. Zwar konnte man schon seit längerer Zeit bei den verhältnismäßig einfach gebauten, in organischen Lösungsmitteln leicht löslichen und chemisch stabilen Novolaken mit einiger Sicherheit das allgemeine Aufbauprinzip angeben ; bei allen anderen Phenolharzprodukten dagegen erwiesen sich Versuche zu einer formelmäßigen Darstellung ihrer Struktur als spekulativ Qder mindestens als unzulänglich und verfrüht. Wenn man nun technische Fertigprodukte auch jetzt noch nicht bis zur völligen Strukturaufklärung analysieren kann, so haben sich wenigstens die Kenntnisse von den Bildungsreaktionen der Phenolharze in der jüngsten Zeit derart vertieft, daß man sich mit ihrer Hilfe doch ein ziemlich anschauliches und wohl auch zutreffendes Bild von der Art der Harzprodukte machen kann, die unter den jeweiligen Reaktionsbedingungen aus verschiedenen Grundstoffen gebildet werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1.
    „Bakelite“ ist das geschützte Warenzeichen für Kunstharze der BakeliteCorporation bzw. in Deutschland der Bakelite-Gesellschaft m. b. H.Google Scholar
  2. 1.
    Ausführlich bei O. Bayer (313); vgl. auch Lieser und Macura (314) sowie Scheiber (314).Google Scholar
  3. 1.
    v. Euler (139) beobachtete, daß selbst bei 140° noch Formaldehyd in erheblicher Menge von der Harzschmelze zurückgehalten wurde, während bei 180° der gesamte Formaldehyd entwich.Google Scholar
  4. 2.
    Vgl. die Untersuchungen von A. Kraus (315).Google Scholar
  5. 1.
    Eingehende Darstellungen bei J. Scheiber : Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart 1943, sowie R. Houwink : Chemie und Technologie der Kunststoffe, 2. Aufl., Leipzig 1942.Google Scholar
  6. 1.
    Eingehendere Darstellungen siehe z. B. Stager (321), Dreher (322) und Carswell (323). Vgl. auch die Untersuchungen Finemans u. Puddingtons (324) über die Härtung von Gießharzen.Google Scholar
  7. 1.
    Näheres z. B. bei Greth (325).Google Scholar
  8. 2.
    Eingehendere Darstellungen z. B. bei Mehdorn (326) u. Carswell (323).Google Scholar
  9. 1.
    Über die Beeinflussung der elektrischen Eigenschaften von Phenolharzen durch Substituenten in der para-Stellung der Ausgangsphenole und durch Alkylidenbrücken wurden von Debing (326a) Untersuchungen durchgeführt. Versuche zur Aufklärung von Phenol-Furfurolharzen wurden von Y. Hachi Hama, M. ImoTo u. a. (326 b) unternommen.Google Scholar
  10. 1.
    Eingehendere Darstellungen bei Greth (327), ferner bei Wagner u. Sarx (327a). Eine neuere Zusammenstellung der einzelnen Markentypen hat Kappelmeier (327 b) gegeben.Google Scholar
  11. 1.
    Vgl. M. DÉRiBÉRÉ (328a).Google Scholar
  12. 1.
    Zur praktischen Anwendung vgl. Greth (332), Fonrobert (333) sowie H. F. Müller u. I. Müller (334).Google Scholar
  13. 1.
    Eine Übersicht findet sich bei Saechtling u. Mielke (335)Google Scholar
  14. 2.
    Näheres bei Stager u. Held (336) sowie Römer (337) .Google Scholar
  15. 1.
    Näheres z. B. bei Griessbach (342), Scheiber (343), Carswell (323) u. Baumann (344).Google Scholar
  16. 1.
    Näheres z. B. bei Ruzicka (346) u. Sandermann (347) .Google Scholar
  17. 1.
    Die von Oschmann (347a) neuerdings vorgebrachten Theorien über die Albertolsäure-Bildung sind reichlich abwegig.Google Scholar
  18. 1.
    Solche Produkte vom Typ der „Superbeckacite“ und „Alresene“ werden im Gegensatz zu den ebenfalls öllöslichen naturharzmodifizierten Phenolharzen vielfach auch als „100prozentige“ Phenolharze bezeichnet.Google Scholar
  19. 1.
    Weitere beweiskräftige Versuche in dieser Richtung wurden von C. P. A. Kappelmeier (351 a) durchgeführt. Vgl. auch P. O. Powers (351 b).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • K. Hultzsch
    • 1
  1. 1.Chemische Werke AlbertWiesbaden-BiebrichDeutschland

Personalised recommendations