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Anorganischer Abschnitt

Einige theoretische Vorbemerkungen
  • Hans Bode
  • Hans Ludwig

Zusammenfassung

Die chemischen Elemente sind Stoffe, die sich durch rein chemische Methoden nicht weiter zerlegen lassen.

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Referenzen

  1. 1.
    Gesprochen wird z. B.: Kupfer-eins-chlorid, Kuper-zwei-chlorid.Google Scholar
  2. 1.
    Bei porösen Kohlen tritt diese oft verzögert auf.Google Scholar
  3. 1.
    Die Benutzung von Ionengleichungen hat mancherlei Vorzüge. Im allgemeinen werden die Gleichungen einfacher und umfassender, als wenn man die bei einem Versuche angewendeten Ausgangsstoffe und die entstehenden Reaktionsprodukte in Formeln zu einer Gleichung zusammenfaßt. Die auf beiden Seiten der Ionengleichung vorkommenden Ionenarten können fortgelassen werden, wie es in dem Beispiel der Fällung des Silberchlorids ausgeführt ist. Die erhaltene Scl-ußgleichung besagt dann, daß Silberionen mit Chlorionen zu undissoziiertem, schwer löslichem Silberchlorid zusammentreten, einerlei aus welchen Verbindungen diese Ionen abgespalten werden.Google Scholar
  4. 1.
    Ammoniak-lösung ist eine Auflösung von gasförmigem Ammoniak (NH3) in Wasser. In dieser Lösung sind zur Hauptsache NH3-Moleküle vorhanden, nur ein kleiner Teil hat sich mit dem Wasser umgesetzt: NH3 + H2O = NH4+ + OH—. Neben den NH4+-Ionen hat sich also eine äquivalente Menge OH--Ionen gebildet; deshalb wirkt eine Ammoniaklösung als Base. Wegen der geringen. Konzentration der OH--Ionen ist es aber nur eine schwache Base.Google Scholar
  5. 2.
    Man vermeide es, in das intensive Licht zu sehen.Google Scholar
  6. 1.
    Unter „molarer Konzentration“ versteht man die Angabe der Mole eines gelösten Stoffes im Liter Lösung (vgl. dazu die „normale Konzentration“ . 79).Google Scholar
  7. 1.
    Die Wasserstoffionen-konzentration im Wasser ist gleich der Hydroxylionen-konzentration und beträgt 10-7, d. h. in 1 Liter Wasser sind 1 g Wasserstoff- und 17 g Hydroxylionen vorhanden. 10 000 000 10 000 000 (Unter „Konzentration“ ist die m o l a r e Konzentration zu verstehen, vgl. Anm. S. 35). Statt der Wasserstoffionen-konzentration gibt man meist den negativen Logarithmus derselben an (“Wasserstoffexponent“, pH). Der pH-Wert des Wassers ist hiernach 7, und da das Wasser neutral reagiert, bedeutet ein pH = 7 ganz allgemein neutrale Reaktion. Ein pH-Wert kleiner als 7 bedeutet, daß in einer Lösung mehr Wasserstoff- als Hydroxylionen vorbanden sind, daß die Lösung also sauer reagiert. Ein pH-Wert größer als 7 bedeutet, daß eine Lösung mehr Hydroxyl- als Wasserstoffionen enthält, und daß sie alkalisch reagiert.Google Scholar
  8. 1.
    Äußerste Vorsicht ! Cyanide, bzw. die aus ihnen mit Säuren entstehende Blausäure, sind starke Gifte! Nach dem Versuch Gläser sofort mit Wasser säubern und Hände waschen! 2 Ganz allgemein wird das komplexe Ion in eckige Klammern gesetzt. Die Bezeichnung der komplex gebundenen Gruppen — außer Ammoniak — geschieht durch die Endsilbe -o, ihre Anzahl durch griechische Zahlwörter; das komplexe Ammoniak wird als „Ammin“ bezeichnet. Die Ladung des Komplexes errechnet sich als Summe der Ladungen der einzelnen Ionen, aus denen es aufgebaut ist, so etwa [FeII(CN)6]4– : (2 +) + 6 ( — ) _ (4 — ).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG Berlin, Göttingen and Heidelberg 1948

Authors and Affiliations

  • Hans Bode
  • Hans Ludwig

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