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Literatur

  1. 1.
    Die Forderung, zur Untersuchung stets Durchschnittsproben zu verwenden, die nach gutem Mischen gezogen werden sollen, ist trotz ihrer Selbstverständlichkeit größter Beachtung wert, es wird sehr oft hiergegen verstoßen, indem insbesondere aus Glasgefäßen oder Beuteln nur von oben her Substanz zu den Proben entnommen wird. Fälscher rechnen oft mit dieser Gewohnheit und füllen obenauf in die Packungen einwandfreie Waren.Google Scholar
  2. 2.
    Das kann aber nur als „etwa 5 ccm“ aufgefaßt werden. Genaues Abmessen lag wohl nicht in der Absicht der Verfasser des Arzneibuches. Im Text dieses Buches sind diejenigen Mengen Lösung, die zu den Reaktionen insgesamt erforderlich sind, in der Regel angegeben. Sind z. B. 5 Reaktionen mit je 5 ccm auszuführen, so wird man der Vorschrift genügen, wenn man 25 ccm Lösung gleichmäßig auf 5 Probierrohre verteilt.Google Scholar
  3. 3.
    Wichtig. Opaleszenz z. B. zeigt sich häufig erst in dickerer Schicht. Sollen weiße Trübungen festgestellt werden, so empfiehlt es sich, gegen dunklen Untergrund (schwarzes Glanzpapier) zu beobachten, während man dunklere Färbungen gegen weißes Papier beobachtet.Google Scholar
  4. 4.
    Aber nicht immer für die Anwendung bei den einzelnen Arzneibuchartikeln. Es finden sich im Arzneibuchtext recht häufig Wendungen, die ein Einordnen in dieses Schema nicht ohne weiteres zulassen.Google Scholar
  5. 5.
    Wie sich aus den nachstehenden Vergleichsreaktionen ergibt, nur bei der Prüfung auf Salzsäure bzw. Chloride maßgebend, da die Chlorsilberhydrosole, die hier als Vergleichstrübungen Anwendung finden, recht unbeständig, lichtempfindlich usw. sind. Trotzdem die 3 Reaktionen quantitativen Charakter haben, kann auf Grund des Vergleichs nicht etwa auf den tatsächlichen Chloridgehalt der zu untersuchenden Substanz geschlossen werden, da die Intensität der Trübung nicht nur von der Menge der Cl′- und Ag′-Ionen abhängt, sondern auch von den physikalischchemischen Eigenschaften der zu prüfenden Substanz.Google Scholar
  6. 6.
    Schwarzes Glanzpapier.Google Scholar
  7. 7.
    Also in der gleichen Art und Weise, wie es in Ziffer 19 beschrieben ist.Google Scholar
  8. 1.
    Es ist zwar in Ziffer 8 der Allgemeinen fachtechnischen Erläuterungen gesagt, daß, wenn nichts Besonderes angegeben ist, eine Temperatur von 20° einzuhalten ist. Bei der außerordentlichen Wichtigkeit, die die Beobachtung der Temperatur jedoch für die volumetrischen Lösungen hat, wäre ein Hinweis darauf an dieser Stelle oder in der dazugehörigen Anlage III durchaus am Platze gewesen, denn es ist hierbei auch noch die Tatsache zu beachten, daß die Ausdehnung der einzelnen Normallösungen verschieden groß ist. (Siehe hierzu Anselmino-Brieger: Pharmazeutisches Rechenbuch Tafel 6, Einfluß der Temperatur auf den Normalitätsfaktor von Normallösungen.) In den Apothekenlaboratorien werden größere Temperaturschwankungen nicht selten sein. Man darf zwar Normallösungen, die gleichzeitig bei 20° her- und eingestellt worden sind, im Winter, wenn die Lufttemperatur im Laboratorium nur 12° beträgt, zur Not noch gegeneinander titrieren, obwohl absolute Genauigkeit auch hier schon fehlt. Hat man aber etwa im Winter bei 12° eine 1/10-Normal-Natriumchloridlösung hergestellt und wollte man diese im Sommer zur Titerherstellung einer Silbernitratlösung benutzen, so wäre der Fehler nicht unerheblich.Google Scholar
  9. 2.
    Auch vielfach Titer, richtiger aber Normalitätsfaktor genannt.Google Scholar
  10. 3.
    Darüber, daß die Titerbeständigkeit der Normallösungen sehr verschieden ist, und wie verschieden sie ist, wird leider nichts gesagt. Direkte Schlüsse lassen sich also aus der Datumsangabe nicht ziehen.Google Scholar
  11. 4.
    In vielen Fällen dürfte es ebenso zweckmäßig sein, auch von der ca-Normallösung die runde Zahl Kubikzentimeter mit der Pipette zu entnehmen und nur den mit F multiplizierten Wert in die Berechnung einzusetzen.Google Scholar
  12. 5.
    Die zur Untersuchung erforderlichen Mengen der zu prüfenden Substanz sind entweder mit der Hand- oder Rezeptur- bzw. Analysenwaage abzuwägen. Während in den beiden ersten Fällen Abwägen der im Arzneibuch angegebenen Menge möglich ist, so daß also auch der Verbrauch an Normallösung innerhalb der vom Arzneibuch angegebenen Grenzen liegen muß und darin abgelesen werden kann,, ist dies bei Wägungen mit der Analysenwaage nicht der Fall, denn mit ihr wird einmal aufgelegten Substanzmenge bestimmt. Demzufolge sagt das Arzneibuch auch „Etwa 5 g, genau gewogen“, und gibt dann den Verbrauch „für je 5 g“ an. Es ist nun wichtig für den Apotheker, vorher zu wissen, welcher Normallösungsverbrauch in jedem Einzelfalle der Arzneibuchforderung entsprechen würde, damit er bei größerer Einwaage die Analyse auch richtig anlegt. Um die Berechnung zu erleichtern, sind bei allen mit der Analysenwaage zu wägenden Analysensubstanzen Rechenhilfen angegeben.Google Scholar
  13. 6.
    Diese sind unter Zugrundelegung des wahren Litergewichts geeicht, d. h. also, 1 Literkolben faßt bei 20° 1000 g Wasser von 4°, im luftleeren Raume gewogen. Ältere Geräte sind oft auf das Mohrsche Liter geeicht, d., 1 Literkolben faßt 1000 g Wasser von 15° bzw. 17,5°, gewogen bei gewöhnlichem Luftdruck.Google Scholar
  14. 1.
    Häufig wird ein Reinigungsmittel nicht ausreichen, dann empfiehlt es sich, erst Seifenlösung, dann destilliertes Wasser und nachher Dichromat-Schwefelsäure anzuwenden. Ein vorzügliches Reinigungsmittel stellt der aus Filtrierpapierabfällen mit heißem Wasser durch Anschütteln erhaltene Papierbrei dar.Google Scholar
  15. 2.
    Sehr wichtig. Wenn also der zu erwartende Verbrauch an Normallösung nicht bekannt ist, so daß man sich langsam an den Endpunkt heran titrieren muß, so kann dieser erste Versuch nur als Vororientierung gewertet werden. Die Ablesung wird nur richtig, wenn man bis nahe an den Endpunkt „bei vollständig geöffnetem Hahne“ ablaufen läßt und nur die letzten Tropfen einzeln zugibt.Google Scholar
  16. 1.
    Für die Verwendung der Feinbürette ist also lediglich die Angabe des Arzneibuches über die Menge der zu verbrauchenden Normallösung maßgebend. Beispiel: Extractum Chinae fluidum, Angabe 3,4 ccm Normal-Salzsäure, also einfache Bürette. Hieße es dagegen 3,40 ccm, so wäre die Feinbürette zu verwenden.Google Scholar
  17. 2.
    Also ist ein Tropfen 1/40 ccm Wasser und nicht 1/50. Weniger als einen ganzen Tropfen kann man aus dem Hahn austreten lassen und mit dem Glasstabe abstreichen.Google Scholar
  18. 3.
    Nicht nur bei diesen. Wenn z. B. die Reaktion einer alkoholischen Lösung gegen Lackmuspapier oder Phenolphthalein, sei es sofort oder nach Zusatz einer bestimmten Alkalimenge, zu prüfen ist, so gilt das gleiche.Google Scholar
  19. 4.
    Und ebenso Xylol, Benzol, die ja mit Säuren gewaschen werden und deshalb saure Reaktion besitzen können.Google Scholar
  20. 5.
    Es ist also nicht immer nach der in den Einzelartikeln gegebenen Reihenfolge zu arbeiten, sondern erst der Indikator zum Alkohol usw. zu setzen, zu neutralisieren und dann erst die zu untersuchende Substanz zuzugeben.Google Scholar
  21. 6.
    Wichtig. Voraussetzung ist also, daß die Drogen restlos zerkleinert wurden und nicht Absiebsel oder dgl. verwendet wird.Google Scholar
  22. 7.
    Mikrobrenner bzw. Sparflamme eines Bunsenbrenners.Google Scholar
  23. 8.
    Diese Angabe dürfte auf einem Druckfehler beruhen. Vermutlich sind 3 cm gemeint; in einzelnen Fällen wird man die Flamme sogar noch mehr nähern müssen, um Sublimate zu erhalten. Je langsamer man sublimiert, um so schöner fallen die Sublimate aus.Google Scholar
  24. 1.
    Obwohl zur Bestimmung Drogenpulver zu verwenden ist, sind die bei den einzelnen Artikeln geforderten Zahlen wohl als auf unzerkleinerte Drogen bezüglich zu verstehen. Gekaufte, aber auch selbst hergestellte Pulver warden infolge der beim Zerkleinern oft unvermeidlichen Verluste an äth. Öl einen geringeren als den geforderten Gehalt aufweisen.Google Scholar
  25. 2.
    Besser Scheidetrichter.Google Scholar
  26. 3.
    Das für die Bestimmung erforderliche Pentan ist einer der besonders leicht siedenden Anteile des Petroläthers, man kann ihu sich also selbst aus Petroläthers, herausfraktionieren, wenn man über genügend niedrig siedende Anteile enthaltenden Petroläther verfügt. Das Pentan ist bei sehr niedriger Temperatur und nicht etwa im Laboratorium unter den Reagenzien aufzubewahren, den bei Sommerwärme kann es vorkommen, daß es auch ohne besondere Erwärmung zu sieden beginnt (Kp. 32°!).Google Scholar
  27. 4.
    Da das Pentan bei etwa 32° siedet, so genügt eine Wasserbadtemperatur von 40 bis 50°. Wer nicht über einen so gut wirkenden Kühler verfügt, daß restlose Kondensation der Pentandämpfe und damit Feuergefahr ausgeschlossen ist, sollte nicht auf dem Wasserbade, sondern durch Eintauchen in erwärmtes Wasser, fern von jeder Flamme abdestillieren.Google Scholar
  28. 1.
    Das Einblasen trockener Luft kann man auch durch ein Hindurchsaugen solcher ersetzen, was leichter zu bewerkstelligen sein dürfte. Die Luft muß wirklich trocken sein, was bei der Luft des Apothekenlaboratoriums selten zutrifft. Aus feuchter Luft kondensiert sich nämlich infolge der Abkühlung beim Verdunsten des Pentans Wasserdampf, der das Gewicht des Öls erhöht. Man wird also gut tun, sich für das Kölbchen vor Beginn der Bestimmung einen doppelt durchbohrten Stopfen mit zwei kurzen rechtwinklig gebogenen Glasrohren vorzubereiten. Das eine Glasrohr wird mit der Saugpumpe, das andere mit einem Chlorkalziumrohr verbunden, das gegen den Kolben durch ein Wattefilter abgeschlossen ist, damit nicht Chlorkalziumstaub eingesaugt wird. Das Einblasen könnte mit einem Handgebläse aus Gummi geschehen, auch hierbei dürfte sich die Zwischenschaltung eines Chlorkalziumrohrs empfehlen.Google Scholar
  29. 2.
    Zum Beispiel Acid. acetylosalicylic. und Terpinum hydratum.Google Scholar
  30. 3.
    Das Durchsichtigwerden und das Zusammenfließen ist nicht identisch, sondern bezeichnet Beginn und Ende eines Intervalls.Google Scholar
  31. 4.
    Möglichst nicht zu schmelzen. Durch Einbohren des Schmelzpunktröhrchens in die Fettmasse unter Drehen und leichtem Druck wird man das Röhrchen stets ohne Schmelzen füllen können.Google Scholar
  32. 1.
    Das genügt durchaus nicht immer. Selbst dann nicht, wenn man Eis anwendet. Zum Beispiel Oleum Cacao nimmt erst nach vierwöchentlicher Lagerung seinen eigentlichen Schmelzpunkt wieder an. Einstechen des Röhrchens in die Fettmasse ist daher stets vorzuziehen.Google Scholar
  33. 2.
    Das ist bereits der Fall, wenn nur die Randpartie weich wird. Möglichst enge Röhrchen und langsames Erhitzen sind geboten.Google Scholar
  34. 3.
    Im Augenblick des Erstarrens schnellt das Thermometer in die Höhe.Google Scholar
  35. 4.
    Nicht für alle Arzneimittel und nicht für Reagenzien, für die das noch wichtiger wäre, da der Siedepunkt häufig als einziges Reinheitsmerkmal angegeben ist.Google Scholar
  36. 5.
    Eigentlich 3; a und b mit dem besonderen Siedeaufsatz und b mit dem Fraktionierkolben.Google Scholar
  37. 6.
    Vorschriften, wann Identitäts- und wann Reinheitsprüfung vorzunehmen ist, fehlen.Google Scholar
  38. 7.
    Ununterbrochen ist wichtig. Einzelne, schon bei niedrigen Temperaturen aus dem Siedestäbchen aufsteigende Luftbläschen sind bedeutungslos.Google Scholar
  39. 8.
    Ergänze: unkorrigierte. Unkorrigiert sowohl bezüglich Luftdruck, als auch bezüglich der Thermometerkorrektur für den nicht im Heizbad befindlichen Teil des Thermometers. Das ist beim Vergleich mit Handbuchangaben zu berücksichtigen.Google Scholar
  40. 1.
    Dieser Apparat ist also nur zu verwenden, wenn eine bei einer einheitlichen Temperatur siedende Substanz vorliegt.Google Scholar
  41. 2.
    In der Flammenspitze. Ist der ganze Tiegel von der Flamme umhüllt, so fehlt der Luft die Zutrittsmöglichkeit.Google Scholar
  42. 1.
    Wobei gewöhnlich Aufglimmen der Masse zu beobachten ist.Google Scholar
  43. 2.
    Nach dem Zerdrücken mit einem Glasstäbchen, das dann mit Wasser abgespritzt wird.Google Scholar
  44. 3.
    Aber einer ausreichenden Menge, sonst verknistert und verspritzt leicht Salz beim Veraschen.Google Scholar
  45. 4.
    Trocknen im Trichter im Trockenschrank und erst nachheriges Einbringen des Filters in den Tiegel sind ratsam. Trocknen über offener Flamme führt leicht zu Verlusten.Google Scholar
  46. 5.
    Über den Zerkleinerungsgrad sagt das Arzneibuch nichts aus.Google Scholar
  47. 6.
    Es empfiehlt sich, eine größere Menge so gereinigten Sandes in einem Glasstopfenglase vorrätig zu halten.Google Scholar
  48. 7.
  49. 8.
    Um die Nitrate in Karbonate (über die Oxalate) überzuführen.Google Scholar
  50. 9.
    Die sehr wichtige Bestimmung des Säureunlöslichen in der Asche ist auf diese Weise unmöglich. Drogen mit abnorm hohem Gehalt an Asche sollten aber erst dann verworfen werden, wenn die Bestimmung des Säureunlöslichen in der Asche ergibt, daß der hohe Aschegehalt nicht physiologisch ist, sondern auf Verunreinigung der Droge zurückzuführen ist. Bei Pulvern ist ein hoher Aschegehalt verdächtig, es ist dann auch mikroskopisch zu prüfen, ob sich das Pulver (z. B. durch abnorme Kalziumoxalat) als Absiebsel erweist.Google Scholar
  51. 2.
    Gewöhnlich zwei.Google Scholar
  52. 3.
    Die Berechnung erfolgt entweder als Differenz von V. Z. und S. Z. oder ebenso wie die der V. Z., falls sie direkt bestimmt wird.Google Scholar
  53. 4.
    Diese Vorschrift ist sehr lückenhaft. Die erste Verseifung hat durch Kochen am Rückflußkühler zu geschehen, und zwar ist die Lösung des Kaliumhydroxyds in Weingeist jedesmal frisch zu bereiten. Nach halbstündigem Sieden ist abzukühlen und mit 6o ccm Wasser zu verdünnen, indem die Seifenlösung in einen Schütteltrichter gegossen und der Verseifungskolben mit dem Wasser nachgespült wird. Dann wird, wie vorgeschrieben, dreimal mit je 30 ccm Petroläther ausgeschüttelt. Beim Ausschütteln ist nicht zu heftig durchzuschütteln, sonst entstehen leicht Emulsionen, die nur schwer trennbar sind. Dies ist besonders dann der Fall, wenn viel Unverseifbares zugegen ist. Da geringe Mengen Seife stets in den Petroläther übergehen, die auch nicht durch das Waschen mit Wasser völlig entfernt werden können, und da viele Fette Bestandteile enthalten, die schwer verseifbar sind und daher bei der ersten Verseifung unverseift bleiben können, so kann der nach dem Abdestillieren des Petroläthers verbleibende Rückstand noch nicht als Unverseifbares gewogen werden. Der Rückstand muß vielmehr einer weiteren Reinigung unterworfen werden. Zu diesem Zwecke wird er nochmals verseift. Nunmehr werden die Angaben des Arzneibuches ganz ungenau. Die zweite Verseifung sollte mit möglichst kleinen Mengen Ätzkali vorgenommen werden und natürlich auch nicht mit 50 ccm Alkohol. Eine orientierende Wägung ist daher zu empfehlen, um die Mengenverhältnisse dem ersten Verseifungsansatz anpassen zu können. 0,5 g Ätzkali in io ccm Weingeist dürften stets ausreichen. Die Petroläthermenge darf aber nicht entsprechend verkleinert werden, da zwar die Menge des Verseifbaren, nicht aber die des Unverseifbaren kleiner geworden ist. Das Schütteln mit Kalziumsulfatlösung bezweckt die Überführung der letzten Seifenreste in Kalkseife, die in Petroläther ganz unlöslich ist. Es kann dann eine Filtration des Petroläther erforderlich warden.Google Scholar
  54. Auf folgendes ist besonders zu achten. Der Petroläther ist sorgfältig darauf zu prüfen, daß er nicht selbst höhersiedende Anteile enthält, die Unversefbares vor täuschen. Gewisse unverseifbare Körper, Sterine, sind in Petroläther recht schwer löslich, in Wasser oder verdünntem Weingeist aber nicht völlig unlöslich, so daß die Resultate dadurch ungenau werden können. Man kann dem begegnen, indem man nach der Verseifung den Weingeist auf dem Wasserbade teilweise abdunstet oder indem man an Stelle von Wasser eine 10% Chlorkalium enthaltende wäßrige Lösung zum Verdünnen und Waschen verwendet.Google Scholar
  55. 1.
    Sog. bromometrische Jodzahl. Diese Winklersche Methode erfordert sorgfältigstes Arbeiten.Google Scholar
  56. 2.
    Das Abdichten mit Phosphorsäure hat vor dem Abdichten mit Wasser keine erheblichen Vorzüge.Google Scholar
  57. 4.
    Besonders wichtig. Das Reaktionsgemenge ist sehr lichtempfindlich, besonders das über der Flüssigkeit stehende Bromdampf-Luft-Gemisch. Man stele daher den Jodzahlkolben in eine verschlossene Pappdose, in die der Kolben genau hineinpaßt, so daß das Schütteln in der Pappdose vorgenommen werden kann.Google Scholar
  58. 1.
    Der Arsenitüberschuß wird also zurücktitriert, denn 50 ccm 1/10-Normal-Kaliumbromatlösung sind 10 ccm 1/2-Normal-Natriumarsenitlösung äquivalent. Ist also die Jodzahl = 0, so müßte schon der erste Tropfen der 1/10-Normal Kaliumbromatlösung an dieser Stelle den Umschlag hervorrufen. Da aber die1/2-Normal-Natriumarsenitlösung nicht genau, sondern nur etwa 1/2-normal ist, so ist noch ein blinder Versuch erforderlich.Google Scholar
  59. 2.
    Infolge Zerstörung des Farbstoffs.Google Scholar
  60. 3.
  61. 4.
    Also die Hälfte des eigentlichen Versuchs.Google Scholar
  62. 5.
    Also ebensoviel wie beim eigentlichen Versuche, so daß also zum Zurücktitrieren etwa 25 ccm 1/10-Normal-Kaliumbromat erforderlich sein müßten.Google Scholar
  63. 6.
    I. Ungenaue Wägungen. Da die Waage des Apothekers nur Milligramme zu wägen gestattct, so liegt der dadurch veranlaßte Wägefehler bei 0,15 bis 0,3 g schon recht hoch. Andererseits ist die Spanne für die Jodzahlen eine so große, daß sie bei sorgsamem Arbeiten die Fehlermöglichkeit um ein Vielfaches übersteigt. II. Verlust durch Lichteinwirkung, worauf besonders zu achten ist, siehe Anm. 4. III. Bromverluste bei Öffnen des Glases. Diese Fehlermöglichkeit ist aber nur eine vermeintliche, da der Fehler nach Winkler nur etwa 0,05 ccm 1/10-normal ausmacht und zudem bei blindem Versuch gleich groß ist.Google Scholar
  64. 1.
    Für den Nachweis von Isopropylalkohol gibt das Arzneibuch kein Verfahren an.Google Scholar
  65. 2.
    Nicht mehr.Google Scholar
  66. 3.
    Eine Konventionsmethöde, die also in allen Einzelheiten genau einzuhalten ist.Google Scholar
  67. 1.
    Siehe Apoth.-Ztg. 1925, S. 936.Google Scholar
  68. 2.
    Richter, E.: Pharmaz. Z. 1914, S. 430.Google Scholar
  69. 3.
    Reuss, A.: Pharmaz. Zentralhalle Deutschland 1915, S. 61.Google Scholar
  70. 1.
    Richter, E.: 1. c.Google Scholar
  71. 2.
    Zetzsche, T.: Pharmaz. Zentralhalle Deutschland 1903, S. 163.Google Scholar
  72. 3.
    Mit einer Pipette möglichst völlig abzuheben.Google Scholar
  73. 4.
    Um etwa vorhandenen Methylalkohol zu Formaldehyd zu oxydieren.Google Scholar
  74. 1.
    Hierdurch wird Formaldehyd nachgewiesen.Google Scholar
  75. 2.
    Matthes, H.: Pharmaz. Z. 1926, S. 1509.Google Scholar
  76. 3.
    Bauer, R.: Pharmaz. Z. 1926, S. 1543.Google Scholar
  77. 4.
    Peyer, W.: C. u. L. 1927, S. 230.Google Scholar
  78. 5.
    Reif, G.: Archiv 1928, H. 6.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • M. Biechele

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