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Schmelzen und Gießen

Mit besonderer Berücksichtigung des Sandgußverfahrens
  • A. Beck
  • P. Spitaler

Zusammenfassung

Das durch Schmelzflußelektrolyse wie auch das auf thermischem Wege gewonnene Magnesium (das letztere oft erst nach Umschmelzen unter Verwendung von gewissen Chloriden oder Fluoriden) besitzt einen technisch hohen Reinheitsgrad . Die Gehalte an Verunreinigungen, wie Si, Fe, Al und bisweilen auch P, betragen je Element nur einige hundertstel Prozent und ergeben sehr selten einen Gesamtbetrag von mehr als 0,3 % . Es sei darauf hingewiesen, daß dieser hohe Reinheitsgrad bereits das erste unter Verwendung von künstlichem Karnallit als Elektrolyten fabrikatorisch hergestellte Magnesium auszeichnete. Das zur damaligen Zeit erzeugte Aluminium (98–99% ) enthielt als Verunreinigung bedeutend höhere Anteile an Si und Fe. Während aber die Trennung des flüssigen Aluminiums von dem bedeutend höher schmelzenden kryolithhaltigen Elektrolyten ohne Schwierigkeiten vonstatten geht, gelingt es nicht ohne weiteres, den mitgeschöpften chloridhaltigen Elektrolyten restlos vom Magnesium zu trennen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1939

Authors and Affiliations

  • A. Beck
  • P. Spitaler

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