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Spezielle Arzneiverordnungslehre

Arzneimittel-Verzeichnis
  • G. Klemperer
  • E. Rost

Literatur

  1. 1).
    Das für die Margarine- usw. Fabrikation empfohlene, zur Haltbarmachung dienende Präparat kann neuerdings ohne Geruch und Geschmack hergestellt werden.Google Scholar
  2. 1).
    Das D. A. B. schreibt auch für das Natriumsalz der Benzoesäure keinen Geschmack vor. Das für die Margarine- usw. Fabrikation empfohlene Präparat kann neuerdings ohne Geruch und Geschmack hergestellt werden.Google Scholar
  3. 1).
    Die Maximaldosen sind für Aq. Lauroc. in D. A. B. nicht ausdrücklich vermerkt.Google Scholar
  4. 1).
    Das Vorrätighalten der Pikrinsäure und ihrer Salze — abgesehen von konzentrierten wässerigen Lösungen — unterliegt einer besonderen polizeilichen Erlaubnis.Google Scholar
  5. 1).
    Glykol, 2 wertiger Alkohol, OH . CH2: CH2 . OH .Google Scholar
  6. 1).
    d. h. einer Glykose, deren 5 Hydroxylgruppen je durch Digallussäure verestert sind.Google Scholar
  7. 1).
    Chemisch: Das neutrale Salz der Weinsäure. Es darf nicht feucht erscheinen, mußungefärbte klare Kristalle darstellen und mit Wa. eine klare Lösung geben. Aufbewahrung in gläsernen Flaschen, gegen Luftfeuchtigkeit geschützt. Die Lösungen halten sich nicht lange und zersetzen sich unter Schimmelpilzbildung (Kommentar).Google Scholar
  8. 1).
    Am. : C34H47OnN. Subcutan Meerschweinchen eingespritzt: kleinste tödliche Dosis 0,000000055–0,000000065 g je Gramm Tier.Google Scholar
  9. 1).
    Die Untersuchung richtet sich nach dem Gesetz, betr. die Schlachtvieh — und Fleischbeschau, vom 3. Juni 1900 (Allgemeine Bestimmungen).Google Scholar
  10. 1).
    Ross. Nach der für Fol. Digit. festgelegten Methode wird das Adonis—Extrakt am Frosch auf seinen pharmakologischen Wert geprüft und mit einem Standard-Adonisextrakt verglichen. 0,45 ccm (=1,0 Kraut) sollen nicht weniger als 40 F. D. entsprechen.Google Scholar
  11. 1).
    Ammoniumcarbonat s. bei Ammoniumsalze S. 145.Google Scholar
  12. 2).
    9,94–10%.Google Scholar
  13. 2).
    Mindestens 89,8%.Google Scholar
  14. 1).
    Das Reichsmonopolamt für Branntwein versteht unter hochgradigem Branntwein (Sprit)Google Scholar
  15. reinen Spiritus von etwa 94–95 Gew.-Proz. (etwa 96–97 Vol.-Proz.) Weingeist (C2H5OH).Google Scholar
  16. 1).
    Zu Umschlägen darf denat. Spiritus nach dem Branntweinmonopolgesetz nicht ver wendet werden, wohl aher zu Wasch- und Desinfektionszwecken.— Preuß. Erlaß vom 10.11.23.Google Scholar
  17. 1).
    Die Puderung mißfarbiger oder fleckiger Ware mit Kalk zur „Schönung“.Google Scholar
  18. 1).
    Es bildet sich durch den Zusatz von Weinsäure ein beständiges komplexes Salz, die Lösung gelatiniert nicht und trübt sich nicht wie das Liqu. Alum. subacet.Google Scholar
  19. 1)Das Aminoazotoluo = charlachrot wurde früher als granulationenanregendes Mittel angewandt, ist aber durch die reizlose Diacetylverbindung (Pellidol) verdrängt und nicht mehr im Handel.Google Scholar
  20. 1).
    Im Handel als beinahe geruchloses weißes Krystallmehl. Als Base vereinigt sich Ant. mit Säuren zu Salzen und gibt mit den Alkaloidreagenzien Fällungen. Wässerige Lösungen reagieren infolge der negativen Phenolgruppe gegen Lackmus neutral.Google Scholar
  21. 1).
    Entsprechend 4,3% Wasser.Google Scholar
  22. 2).
    Neutral reagierend.Google Scholar
  23. 1).
    Aufbewahrung nach Kommentar: In gut und dicht verschlossenen Flaschen (Staub- teile der Luft können Pilzsporen, Algen usw. enthalten) nicht unter 0°. Korke zum Ver- schließen der Vorratsflaschen müssen vorher durch Maceration in warmem destilliertem Wasser gereinigt werden.Google Scholar
  24. 1).
    Gutes Öl erstarrt erst bei — 3 bis — 7°.Google Scholar
  25. 1).
    Lackmuspapier kaum rötend.Google Scholar
  26. 2).
    Die oligodynamische Wirkung des Silbers wird neuerdings der Wasserkeimfrei- machung nutzbar gemacht.Google Scholar
  27. 3).
    In Alk. und Ae. unl. Die wässerigen Lösungen erscheinen im auffallenden Licht dunkel- grünbraun und trüb, im durchfallenden rotbraun. Sehr verd. Lösungen sind zwar durch- sichtig, im auffallenden Licht aber auch trüb. — Zur Lösung wird in gut gereinigte Flasche das. koll. Silber mit dem dest. Wasser angeweicht und durch kräftiges Schütteln in Lösung gebracht.Google Scholar
  28. 4).
    Bei der Probe auf Elektrolytempfindlichkeit sind eine bestimmte Konzentration und Menge der Kochsalzlösung vorgeschrieben, durch die die kolloide Silberlösung nicht geflockt, werden darf.Google Scholar
  29. 1).
    Lapis infernalis.Google Scholar
  30. 1).
    Molekelgewicht der arsenigen Säure in Dampfform. Sonst As203.— Geschmacklos.Google Scholar
  31. 1).
    S. Fußnote auf S. 178.Google Scholar
  32. 1).
    Am besten 90%.Google Scholar
  33. 1).
    Myroxylon balsamum (Linné) Harms, var. Pereiral (Royle) Baillon.Google Scholar
  34. 1).
    Kein Liniment im engeren Wortsinn.Google Scholar
  35. 2).
    Der Arzt Prof. Friedr. Hoffmann-Halle, gestorben 1742.Google Scholar
  36. 3).
    Myroxylon balsamum (Linne) Harms, var. genuinum Baillon. — Tschirch hält den Perubalsambaum für eine physiologische Varietät des Tolubalsambaums.Google Scholar
  37. 1).
    Wissenschaftlicher Name für Pyramidon.Google Scholar
  38. 2).
    Wissenschaftlicher Name für Veronal.Google Scholar
  39. 3).
    Acidum diaethylbarbitüricüm.Google Scholar
  40. 1).
    Die Phenyläthylbarbitursäure ist wie die Diäthylbarbitursäure eine schwache ein- basische Säure.Google Scholar
  41. 2).
    Wissenschaftlicher Name für Pyramidon.Google Scholar
  42. 1).
    Wissenschaftlicher Name für Pyramidon.Google Scholar
  43. 1).
    z. B. aus der wässerigen Lösung eines Bariumsalzes.Google Scholar
  44. 1).
    1,48–1,52%, d. h. der gleiche Gehalt wie das frühere dicke und der doppelteGoogle Scholar
  45. Gehalt wie das frühere trockne Extrakt.Google Scholar
  46. 2).
    Der Alk. muß möglichst vollständig verjagt werden, sonst geben die verbleibenden harzigen Bestandteile kein Produkt, das sich in ein leicht pulverisierbares, gut 1. Trocken-extrakt überführen läßt (Kommentar).Google Scholar
  47. 1).
    Die nach bestimmter Vorschrift aus der wässerigen Lösung gewonnene Atropinbasemuß bei 115,5° schmelzen. — Die wässerigen Lösungen verändern Lackmuspapier nicht, da Atropin als starke Base mit Säuren neutral reagierende Salze bildet.Google Scholar
  48. 1).
    Homatropin bildet als starke Base, wie Atropin, mit Säuren neutralreagierende Salze In Chi. fast unl.Google Scholar
  49. 2).
    Der Apotheker darf mindestens 0,05 berechnen.Google Scholar
  50. 1).
    Riecht nach bitteren Mandeln, oxydiert sich leicht zu Benzoesäure. Praktisch ungiftig.Google Scholar
  51. 2).
    Benzinum Rom.: Die zwischen 50 und 70° übergehenden Anteile.—Unter Benzin im Handel versteht man etwa bis 150° siedende Kohlenwasserstoffe der Paraffinreihe aus Stein- oder Braunkohlenteer. Vorsichtig in höchstens 3/4 gefüllten Flaschen, wie Aether, kühl aufzubewahren.Google Scholar
  52. 3).
    Neuerdings sog. synthetisches Benzin als Motorenbetriebsstoff.Google Scholar
  53. 1).
    Besonders von Styrax tonkinense (Pierre) Craib und St. benzoides Craib.Google Scholar
  54. 1).
    Tannismut wird gewonnen durch Fällung einer Lösung von Gerbsäure in Soda-lösung mittels Wismutnitrat.Google Scholar
  55. 2).
    An feuchter Luft sich allmählich rot färbend, ebenso im Wundsekret.Google Scholar
  56. 1).
    Der Cocain-Zusatz kann nicht mehr als ärztlich begründet bezeichnet werden.Google Scholar
  57. 1).
    Siehe Acidum valerianicum S. 198.Google Scholar
  58. 1).
    Zur Verwendung für Bäder darf ungeschälter Kalmus abgegeben werden.Google Scholar
  59. 1).
    Aufbewahrung kühl in dicht verschlossenen Gläsern oder Porzellangefäßen.Google Scholar
  60. 2).
    Die Herzwirkung des C. wird neuerdings angezweifelt.Google Scholar
  61. 1).
    Neuerdings in Deutschland mit bestem Erfolg angebaut. Ebenso in den Ver. Staaten von Amerika. Am. läßt die blühenden oberirdischen Teile der weiblichen Pflanze zu.Google Scholar
  62. 1).
    Für den Bedarf Deutschlands kommt die Droge aus den Kulturen Ungarn (Szegedin J in Betracht. — Paprika ist das Pulver verschiedener Capsicum-Arten.Google Scholar
  63. 1).
    Eigentlich eine Tinct. Capsici compos.Google Scholar
  64. 1).
    Carbo Tiliae, Lindenholzkohle, leichtes, zartes Pulver. Carbo Populi, Pappel — holzkohle, Charbon Belloc.Google Scholar
  65. 2).
    Je nach dem Ausgangsmaterial (tierische Stoffe, Knochen, Blut) als Carb. animalis, ossium oder sanguinis bezeichnet, Enthält fast immer N-Verbindungen.Google Scholar
  66. 1).
    Früher viel gebraucht bei Auflockerung und Bluten des Zahnfleisches, z. B. Extr. Chin., Extr. Cascarill., Pulv. cort. Chin., Pulv. cort. Cascarill. ana 10,0, Aq. Cinnam. spirqs.utf.electuarium spissius.Google Scholar
  67. 1).
    Über die früheste therapeutische Anwendung der Chinarinde scheint folgendes sicherzu sein: 1630 wurde der spanische Corregidor von Loxa (Südamerika) durch Chinarinde vonder Malaria geheilt, 1638 die Vicekönigin von Peru, Ana, Gräfin von Chinchon, der dieRinde von dem vorgenannten Corregidor zugesandt worden war (Polvo de la Condesa;Cinchona Linne). Das Pulver wurde 1639 in Spanien verwandt, 1640 vom Leibarzt der Gräfin Chinchon in Sevilla verkauft und durch die Jesuiten vertrieben (Polvo de losJesuitos, pulvis patrum), 1655 in England, 1664 in Frankreich, 1669 als China Chinae inden Apothekentaxen von Leipzig und Frankfurt. — Die Alkaloide Chinin und Cinchoninwurden 1820 von Pelletier und Caventou isoliert. Die heute noch geltende (Brutto-) Formelstammt von Strecker.Google Scholar
  68. 1).
    Dem China-Fluidextrakt Nanning nahe kommend und an Alkaloidgehalt dieses wohl noch übertreffend (Kommentar).Google Scholar
  69. 2).
    Wie alle Extrakte im Vakuum zu bereiten. Der Alkaloidgehalt kann bis über 20%steigen; außerdem Ch.-Gerbsäure und Chinasäure im Extr. enthalten.Google Scholar
  70. 1).
    Hier und bei den folgenden Chininverbindungen bedeutet die in Klammern an-geführte Dosis die „anti-malarial“ dose der Am.Google Scholar
  71. 1).
    Die Identitätsreaktion (die dem p-Oxychinolinrest zukommende Thalleiochin-Rea.): 5 ccm der wässerigen, 5proz. Lösung werden nach Zusatz von 1 ccm (mit 4 Tl. Wa.) verd. Bromwasser durch Liqu. Ammon. caust. im Überschuß grün gefärbt, beim Schüttelnmit Chl. geht die grüne Farbe in dieses über. — In einer 0,5 proz. wäss. Lösung ruftverd. Schwefels, eine starke blaue Fluorescenz hervorGoogle Scholar
  72. 1).
    In der kaltgesättigten wäss. Lösung ruft 1 Tr. verd. Schwefels, starke blaue Fluorescenz hervor (Empfindlichkeit der Rea. 1:100 000).Google Scholar
  73. 1).
    Keine Verbindung, sondern ein Gemisch.Google Scholar
  74. 1).
    Chloralhydrat, CC13. CHO . H20, ist das Hydrat des Chlor als CC13 . CHO.Google Scholar
  75. 1).
    Nicht mischbar mit Glyc. Chi. ist ein Lösungsmittel für Jod, Schwefel, Phosphor, Paraffine, Fette, Harze, Alkaloide.Google Scholar
  76. 2).
    Aus Salicylid-Chloroform, das 33 % Chloroform enthält.1Google Scholar
  77. l) Stanniol, von einer etwaigen Fettschicht gereinigt.Google Scholar
  78. 1).
    Bläuung wegen des Gehalts an Calciumhydroxyd, Bleichung infolge des Gehalts an Chlor.Google Scholar
  79. 2).
    Auch bei sachgemäßer Aufbewahrung geht der Gehalt an Chlor zurück. Bisweilen sind festgeschlossene Flaschen explodiert.Google Scholar
  80. 1).
    Oxydationswert mindestens einer 25 Gew.-% betragenden Menge Cl gleichwertig.Google Scholar
  81. 1).
    Goapulver, Araroba, Bahiapulver.Google Scholar
  82. 2).
    Vorsicht beim Umgehen mit dem örtlich reizenden Chrysarobin!Google Scholar
  83. 1).
    Santoninfabriken in Turkestan. Neuerdings wird Santonin in Deutshlad aus hier kultivierter Artemisia maritima fabrikmäßig gewonnen (Kommentar).Google Scholar
  84. 1).
    Am. Citrus medica var. Limormm (Risso) Hooker filius. — Synonym: Cortex Limonis, Limonenschale.Google Scholar
  85. 1).
    Verdirbt sehr schnell unter dem Einfluß von .Licht und Luft. Aufbewahrung in kleinen, ganz gefüllten Flaschen im dunklen Keller (Kommentar).Google Scholar
  86. 1).
    Coca = Pflanze, indeklinabel. — Es ist beabsichtigt, Cocablätter dem Opiumgesetz zu unterstellen. 1 Enthält theoretisch 89,2% Basen (praktisch 90%).Google Scholar
  87. 2).
    1. in 0,48 Wa., 3,5 Alk. und 2800 Ae.Google Scholar
  88. 3).
    Schmelzp. 183° nur bei langsamem Erhitzen.Google Scholar
  89. 1).
    Man unterlasse nie, bei Suprarenin (Adrenalin) die Verdünnung 1:1000 beizufügen! Unglücksfälle durch zu große Mengen sind schon vorgekommen.Google Scholar
  90. 1).
    Aethylum amidobenzoicum. Rom.Google Scholar
  91. 2).
    An. ist eine schwache Base; seine Salze sind in wässeriger Lösung weitgehend gespalten und reagieren sauer.Google Scholar
  92. 1).
    Unter der Bezeichnung Paraaminobenzoyldiaethylaminoaethanoli hydrochloridum.Google Scholar
  93. 1).
    Stovainum Rom.Google Scholar
  94. 1).
    Nach bestimmter Vorschrift herzustellen. — Ein Gemisch (Kommentar).Google Scholar
  95. 2).
    Nach bestimmter Vorschrift herzustellen. — Ein Gemisch, im Gegensatz zu Theo-bromino-Natrium salicylicum (Kommentar).Google Scholar
  96. 1).
    Auch Westindiens.Google Scholar
  97. 1).
    In allen Teilen der Pflanze.Google Scholar
  98. 1).
    Colchicin kann mit 2, 1 oder 1 / 2 Molekül Chloroform krystallisieren.Google Scholar
  99. 1).
    Sehr leicht entzündbar. Collodium wird in mit guten Korken verschlossenen Glasflaschen kühl aufbewahrt. — Cellidn ist Kollodiumwolle in Tafeln, woraus Collodium hergestellt werden kann.Google Scholar
  100. 1).
    Name der Pflanze bei den Eingeborenen Ostafrikas Kalumb.Google Scholar
  101. 1).
    Schäumt stark teim Schütteln.Google Scholar
  102. 1).
    Aus dem Schweröl des Steinkohlenteers.Google Scholar
  103. 1).
    Alkalisch reagierend und stark schäumend.Google Scholar
  104. 1).
    4–5 mm Durchmesser, kugelig, in einen 6–8 mm langen, kaum 1 mm dicken, stiel- artigen Fortsatz ausgezogen.Google Scholar
  105. 1).
    Lapis divinus St. Yves (St. Yves, französischer Augenarzt, Anfang des 18. Jahrh.).Google Scholar
  106. 1).
    Dammar = Träne (Harzträne). Z. B. von Shorea Wiesneri Schiffner und anderen. Arten der Gattungen Shorea, sowie Hopea usw.Google Scholar
  107. 1).
    Dextrin aus Kartoffelstärke, die mit Oxalsäurelösung im Dampfbad bis zur erfolgten Dextrinisierung erhitzt wird.Google Scholar
  108. 2).
    Ross.: D. ambigua Murray oder D. purpurea L. Die Blätter müssen rasch (End- temperatur höchstens 90°) getrocknet und über Ätzkalk gut verschlossen aufbewahrt werden.Google Scholar
  109. 2).
    Das grobe Pulver gestattet noch sicher die pharmakognostische Identifizierung.Google Scholar
  110. 1).
    Alles Nähere bestimmen besondere Verordnungen der Regierungen der Länder des Deutschen Reichs. (Reichs-Gesundheitsblatt 1927, Nr. 36, und Volkswohlfahrt 1927, Nr. 13.)Google Scholar
  111. 2).
    Entsprechend 2200 F. D.Google Scholar
  112. 3).
    Ouabain. Am. C30H46O12 + xH20, aus Alk.-Ae. krystallisierend. Nederl. Strophanthi- num crystallisatum aus Strophanthus gratus und aus dem Holz von Acokantheraarten.Google Scholar
  113. 1).
    Wenn der Arzt die Verwendung von feingepulverten Blättern wünscht, verordnet er Fol. Dig. subt. pulv.; der Apotheker nimmt dann die Pulverisierung an dem groben Pulver der Flaschen oder der Ampullen — ohne Berechnung einer Sondervergütung — vor.Google Scholar
  114. 2).
    Die Haltbarkeit des Digitalisinfuses ist namentlich in der warmen Jahreszeit sehr be-grenzt (Schimmelpilzwucherung). Als Konservierungsmittel, das den Geschmack nicht be-einträchtigt, empfiehlt sich ein Zusatz von 5 % Weingeist oder von Salzsäure, nicht aber Sododer Natriumbicarbonat. Der Zusatz anderer Arzneistoffe, namentlich von Gerbstoffen, die die Glucoside ausfällen, oder von Metallsalzen, die die Wirkung rasch vermindern, ist zu unterlassen.Google Scholar
  115. 1).
    Im auffallenden (besonders im Sonnen-) Licht wegen des hohen Chlorophyllgehalts, purpurrot fluorescierend. — Die frühere Digitalistinktur war dunkelgrünbraun.Google Scholar
  116. 1).
    Der Süßungsgrad der künstlichen Süßstoffe ist eine mit der Konzentration veränder- liche Größe (Dulcin 1 : 70 – 1 : 350; Saccharin 1 : 200 – 1 : 700). Dulcin vermag den Süßungs- grad des Saccharins zu potenzieren (T h. Paul). Dulcinlösungen vertragen Erhitzen.Google Scholar
  117. 2).
    Frische Blätter: 0,7–0,9%, getrocknete Blätter 3%.Google Scholar
  118. 1).
    Aus den Einzelindividuen von Saccharomyces cerevisiale Meyen bestehend, 8–10 /u, im Durchmesser.Google Scholar
  119. 1).
    Blaud, Arzt in Beaucaire (Frankreich), 1774–1858.Google Scholar
  120. 2).
    Nach dem Kommentar wird dieser Forderung aus den Kreisen der praktischen Apo- theker lebhaft widersprochen. Vom ärztlichen Standpunkt muß unbedingt gefordert werden, daß diese Arzneibuchvorschrift innegehalten wird (s. S. 27), durch die weichbleibende, gut- zerfallende, sich wenig zersetzende Pillen gewährleistet werden.Google Scholar
  121. 1).
    Mindestgehalt 0,5% Fe. Die Tinktur ist eine Extraktlösung (Kommentar).Google Scholar
  122. 1).
    Ohne Herstellungsvorschrift wie Germ. V. aus Eisen und Salzsäure.Google Scholar
  123. 1).
    Im Jahre 1725 bereitete gelegentlich seines Aufenthalts in Kopenhagen der russische General Bestuchew ein ähnliches Präparat auf alchimistischem Wege (Kommentar).Google Scholar
  124. 1).
    Die noch vielfach geübte Verschreibung „recenter paratum“oder „recens“ ist für den Apotheker belanglos, da er ein Extrakt nicht in jedem Fall frisch bereiten kann; sie ist überflüssig, da ein Mindestgehalt des Farnextrakts an Rohfilicin vorgeschrieben ist.Google Scholar
  125. 1).
    Bestandteil von Spec. laxant., Pulv. Liqu. compos. und Sir. Sennae.Google Scholar
  126. 1).
    Formaldehyd geht durch den Luftsauerstoff leicht in Ameisensäure über; das Licht beschleunigt aber diesen Oxydationsvorgang. Form, besitzt ziemlich starke Dampftension. Beim Verdunsten bilden sich weiße Krusten von Paraformaldehyd, bei starker Abkühlung weiße Flocken aus polymeren Modifikationen.Google Scholar
  127. 1).
    Unter Umständen also 1 Jahr nach dem Einkauf durch den Apotheker (Kommentar),Google Scholar
  128. 1).
    R. Brandt’s Schweizerpillen (50) werden deklariert als aus Extr. Seiini pa- lustris (1,5), Extr. Achilleae moschatae (1,0), Extr. Aloes (1,0), Extr. Absinthii (1,0), Extr. Trifolii (0,05), Extr. Gentianae (0,5) und Pillenmasse bereitet.Google Scholar
  129. 1).
    Als Konservierungsmittel.Google Scholar
  130. 1).
    Die Salbe schimmelt und zersetzt sich leicht.Google Scholar
  131. 1).
    Als Konservierungsmittel.Google Scholar
  132. 1).
    Spezif. Gew. der 10% igen Lösung (bei 15°) 1,45–1,46 (Kommentar).Google Scholar
  133. 2).
    Hirudin (wässeriger Auszug aus den in Alk. gehärteten, gepulverten Köpfen und Schlundringen) wird in der Experimentalphysiologie angewendet. Neuerdings Novirudin, aus der Gruppe der Melaninsäuren, für Tierversuche sehr geeignet.Google Scholar
  134. 1).
    Mit Vorsicht zu handhaben. Verschüttetes Hg aufkehren und mit Staniol aufnehmen (verdunstet auch bei Zimmertemperatur)! Die Reinigung des Hg kann mechanisch mittels Filtrierens durch ein durchbohrtes Filter aus starkem Fließpapier) oder chemisch (Fließen- lassen in feinem Strahl durch eine hohe Schicht einer mit HN03 angesäuerten Merkuro- nitratlösung) erfolgen. — Abgabe kleiner Mengen vielfach in beidseitig mit Wachs ver-schlossenen Federspulen oder Papierkapseln.Google Scholar
  135. 1).
    Die Verreibung des Hg mit Fett zu kleinsten Kügelchen heißt Extinktion (Tötung).Google Scholar
  136. 1).
    Geruchlos, von widerlichem, ätzendscharfem Metallgeschmack. Die Mercurisalze sind in wäss. Lösung noch mehr als die Mercurosalze hydrolytisch gespalten. — Synonyma: Das Quecksilber- oder Ätzsublimat (Kommentar).Google Scholar
  137. 2).
    In der Apotheke unter den direkten Giften, Abtlg. ,.Mercurialia“. Sollte in Substanz nur in Präparatengläsern mit der Aufschrift „Gift“ abgegeben werden. — Wäss. und alk.Lösungen zersetzen sich im Licht unter Abscheidung von Calomel (Kommentar).Google Scholar
  138. 1).
    Beim Behandeln mit Alkalien schwärzt sich Kalomel (xafak, fu:kag). 435Google Scholar
  139. 1).
    Quecksilberoxyd löst sich auch in wässerigen Lösungen einiger Aminosäuren (Alanin, Asparagin, Glykokoll) und in Ölsäure.Google Scholar
  140. 1).
    Äthylendiamin auch im Euphyllin, s. S. 709.Google Scholar
  141. 2).
    Ammoniumformel, deshalb lautet die offizielle Bezeichnung (s. S. 444) für die Am-moniumbase Hydrastininium.Google Scholar
  142. 1).
    Beim Pulvern ist Schutz der Schleimhäute vor den reizenden Pulverteilchen geboten.Google Scholar
  143. 2).
    Zu den Infusen wird in den Apotheken eine kontundierte Ipecacuanha, Päd. Ipecac. minutim concisa s. contusa, (von der Größe von Senfkörnern) in gut verschlossenen Gefäßen vorrätig gehalten (Kommentar).Google Scholar
  144. 1).
    Englischer Arzt Thomas Dover, der um 1700 lebte.Google Scholar
  145. 1).
    Anthrachinon, s. S. 159.Google Scholar
  146. 1).
    Der Harn färbt sich vielfach gelblichrot, bei alkal. Harn blutrot. Nach größeren Dosen Istizin kann durch den Gehalt an gepaarten Glucoronsäuren im Harn die Nylander-sche Reaktion Zucker vortäuschen.Google Scholar
  147. 1).
    Beim Pulvern ist Schutz der Schleimhäute vor den reizenden Pulverteilchen geboten.Google Scholar
  148. 1).
    Dieses „A“ entspricht nach der jetzigen Bezeichnungsweise „D“.Google Scholar
  149. 1).
    Im Meerwasser zu etwa 0,001% neben etwa 0,012% Brom (s. Ol. Jec. aselli, S. 461). Jod wird vorwiegend aus den Mutterlaugen des Chilesalpeters gewonnen (Jodum resu-blimatum). Schmilzt bei 114° und siedet bei 184°. Jod färbt Haut und Papier braun (Hautflecken durch Natriumthiosulfat zu beseitigen).Google Scholar
  150. 2).
    In gut schließenden Glasstöpselflaschen, kühl und von anderen Stoffen getrennt.Google Scholar
  151. 1).
    Bromural: Brom-isovalerianylharnstoff, s. S. 237.Google Scholar
  152. 2).
    S. Alival, S. 471.Google Scholar
  153. 1).
    1882 entdeckt. Schon bei gewöhnlicher Temperatur flüchtig.Google Scholar
  154. 1).
    Kaddigbeeren.Google Scholar
  155. 1).
    Zur Vermeidung des Verharzens vor Licht geschützt aufzubewahren.Google Scholar
  156. 1).
    Aus Drüsen und Büschelhaaren bestehend.Google Scholar
  157. 1).
    Rötet angefeuchtetes Lackmuspapier schwach.Google Scholar
  158. 1).
    Nicht mit bakteriellen Verunreinigungen sind zu verwechseln die sich oft findenden aus Mannit und Meeressalzen bestehenden Abscheidungen; sie lassen sich aber leicht auf dem Boden des Glasröhrchens absetzen, während die Flüssigkeit klar bleibt.Google Scholar
  159. 1).
    500 g Leber, fein gewiegt, mit 500 ccm Wasser 20 Minuten stehengelassen, danachGoogle Scholar
  160. 5.
    Minuten lang gekocht, durch Koliertuch ohne stärkere Druckwirkung gelassen. Die soGoogle Scholar
  161. gewonnene Brühe reicht für 2 Tagesportionen.Google Scholar
  162. 1).
    Verunreinigungen von fremden Samen (Unkraut, selbst Lolium temulentum, Tau- mellolcjh) bis zu 3% sollen sich nicht ausschließen lassen (Kommentar).Google Scholar
  163. 1).
    Infolge der Hydrolyse des Salzes mit alkalischer Rea. (Rötung durch Phenol -phthaleinlösung). Lithiumsalze färben die farblose Flamme karminrot.Google Scholar
  164. 1).
    Nordamerika und Kamtschatka.Google Scholar
  165. 2).
    Die Konstitution des Lobelins steht noch nicht fest. — Zersetzung der Lösungen in gewöhnlichem Glase ist an Gelbfärbung und am Geruch nach Acetophenon zu erkennen.Google Scholar
  166. 1).
    Christoph Wilhelm Hufeland, Arzt in Weimar, Professor in Berlin (1762–1836).Google Scholar
  167. 1).
    Schmeckt nicht bitter. — Vor Feuchtigkeit geschützt, am besten unter Korkver-schluß aufzubewahren (Kommentar).Google Scholar
  168. 2).
    S. S. 488.Google Scholar
  169. 1).
    Handelssorte: cannelata in lacrimis.Google Scholar
  170. 1).
    Die besten Handelssorten: Mastix in lacrimis, M. in granis, M. electa. — Erweicht bei etwa 80°. Die wässerige Auskochung reagiert sauer (Kommentar).Google Scholar
  171. 1).
    Phosphorsäurehaltig. — Wassergehalt des Honigs etwa 20%.Google Scholar
  172. 1).
    Verdirbt besonders leicht, deshalb vor Licht, Luft und Wärme geschützt aufzubewahren (Kommentar).Google Scholar
  173. 2).
    Somaliland. Die Eingeborenen nennen das Myrrhenharz molmol.Google Scholar
  174. 1).
    Germ. VI. S. 798.Google Scholar
  175. 2).
    Aufbewahrung in möglichst gefüllten Flaschen, kühl und vor Sonnenlicht geschützt.Google Scholar
  176. 1).
    Gehalt: 20% Morphin (Base).Google Scholar
  177. 2).
    Entsprechend einem Gehalt von 50% Morphinsalz.Google Scholar
  178. 3).
    Morphin (Base).Google Scholar
  179. 1).
    Enthält theoretisch 75,9% Base (praktisch 80%).Google Scholar
  180. 1).
    1. in Glyc. (1+ 19), in sied. Wa. (1 + 1) in sied. Alk. (1 + 19).Google Scholar
  181. 2).
    Oft wirken 0,02 schlafbringend und schmerzstillend ohne Erbrechen, wenn 0,01 Erbrechen verursacht hat.Google Scholar
  182. 1).
    Enthält 75,2% Morphinbase.Google Scholar
  183. 2).
    Behördliche Warnungen ergangen.Google Scholar
  184. 3).
    In Deutschland sollen in Zukunft kokainhaltige Morphinzubereitungen nicht mehr in den Verkehr kommen dürfen.Google Scholar
  185. 1).
    Das Kodeinphosphat ist ein saures Salz.Google Scholar
  186. 1).
    Enthält 91% (praktisch 90) Base und entspricht 70,3% Morphinbase.Google Scholar
  187. 2).
    Die zu isolierende Base muß bei 171° schmelzen. — Lösungen dürfen nicht erhitzt werden. — In den Vereinigten Staaten von Amerika ist die Herstellung und der Handel verboten.Google Scholar
  188. 3).
    Wird dem Opiumgesetz unterstellt werden.Google Scholar
  189. 1).
    Die zu isolierende Base muß bei 218–220° schmelzen. — Wird dem Opiumgesetz unterstellt werden.Google Scholar
  190. 2).
    Wird dem Opiumgesetz unterstellt werden.Google Scholar
  191. 1).
    Auch frei von dem Opiumalkaloid Cryptopin.Google Scholar
  192. 1).
    Cera mineralis alba, Ozokerit weiß, Erdwachs weiß.Google Scholar
  193. 2).
    Bei Zimmertemperatur, bei höherer Temperatur schwerer 1. — Präparate, die mehr als Spuren Essigsäure enthalten, zersetzen sich schnell weiter und sind unbedingt zu ver-werfen.Google Scholar
  194. 1).
    Phenolphthalein als Indicator.Google Scholar
  195. 2).
    Von einem Hühnerei (Am., 5–12 Tage alt, kühl aufbewahrt), das 10 Minuten lang in kochendem Wasser gelegen hat, wird nach dem sofortigen Abkühlen in kaltem Wasser das Eiweiß durch ein zur Bereitung von groben Pulvern bestimmtes Sieb gerieben. 10 g dieses, zerkleinerten Eiweißes werden in der Flüssigkeit gleichmäßig zerteilt.Google Scholar
  196. 1).
    Dem Gemisch von Wasser, Salzsäure und zerkleinertem Eiweiß (s. bei Pepsin) warden 5 ccm Vin. Peps. hinzugefügt. Nach 3 Stunden (s. bei Pepsin) muß das Eiweiß bis auf wenige weißgelbliche Häutchen gelöst sein. — Die proteolytische Wirksamkeit des Pepsins bleibt im Vin. Peps. enthalten, wenn Pepsin Germ. VI verwendet, vorschriftsmäßig gearbeitete Temperatur Überschreitung vermieden und der Wein, vor Tageslicht geschützt, in möglichst ge- füllten Flaschen und nicht zu lange aufbewahrt wird.Google Scholar
  197. 1).
    Perhydrol vom spez. Gew. 1,115–1,119, wird als chemisch rein und säurefrei in den Handel gebracht. Schon Korkteilchen und Staub können Zersetzung bewirken, ebenso Metalle in Spuren enthaltendes dest. Wa. zur Herstellung der Verdünnungen. Als Antikata- lysatoren wirken außer Säuren, z. B. Benzoesäure (0,1%), Phenacetin oder Acetanilid (0,1%).Google Scholar
  198. 1).
    Beim Aufbewahren sich schwachgelb bis rötlich färbend.Google Scholar
  199. 2).
    Fluoran = Phenolphthaleinanhydrid.Google Scholar
  200. 1).
    Phthalsäurediäthylester. Als Vergällungsmittel für Spiritus zur Händedesin-fektion vorübergehend empfohlen (1923). Hat in zahlreichen Fällen hautreizende Wirkungen (Ekzeme, Anidrosis der Hände und Unterarme) hervorgerufen. Wieder aufgegeben.Google Scholar
  201. 2).
    Es sind mindestens 0,05 vom Apotheker zu berechnen, auch wenn vom Arzt weniger verschrieben ist.Google Scholar
  202. 1).
    d. h. Lackmuspapier bläuend, Phenolphthaleinlösung aber nicht rötend.Google Scholar
  203. 1).
    Das Pulvern hat im bedeckten Mörser bei mit ieuchtem Tuch geschütztem Mund und Nase zu geschehen.Google Scholar
  204. 2).
    Früher als Bestandteil von Schminken. Die Herstellung bleihaltiger Schminken ist in Deutschland seit 1887 gesetzlich verboten.Google Scholar
  205. 1).
    Das arsenikhaltige Fliegenpapier ist zum Schutze vor Vergiftungen von etwa daran leckenden Kindern usw. mit Quassia (Quassiaholzabkochung oder Extraktlösung) getränkt.Google Scholar
  206. 2).
    Surinam-Ware, daneben Jamaica-Ware.Google Scholar
  207. 1).
    Die physikalischen Darlegungen verdanken wir Herrn Dr. Otto Klemperer, Kiel.Google Scholar
  208. 1).
    Die Bezeichnungen für die nachfolgenden Reizkörper-Präparate sind (E.W.) wortgeschützt.x) Besondere Sorten sind z. B. der Shensi — Rhabarber. Todaiwo Jap. ist der ge-trocknete Wurzelstock chinesischer Kheum-Arten. Von geringerem Wert sind die Shanghai-und die Common round-Sorten.Google Scholar
  209. 1).
    Dürfen nicht hart sein, daß sie sich leicht zerbeißen lassen.Google Scholar
  210. 1).
    Beim Erhitzen einer 5 proz.-Lösung mit alkal. Kupfertartratlösung bis zum einmaligen Aufkochen entsteht ein roter Niederschlag (Reduktion zu rotem Kupferoxydul; FehlingscheReaktion). — Besitzt nur etwa 40% der Süßkraft des Rohrzuckers. —Auch 50 proz. Lösungen, durch leichtes Erwärmen hergestellt, müssen farblos sein.Google Scholar
  211. 2).
    Als sog. Maizena-Nährzucker (99,5–99,7 % Dextrose) 250,0 0,65 RM.Google Scholar
  212. 1).
    Milchzucker gibt nicht wie Zucker eine sirupöse Flüssigkeit.Google Scholar
  213. 1).
    Mengen über 1,0 unterliegen dem ärztlichen Rezeptzwang.Google Scholar
  214. 1).
    Orchis mascula, 0. militaris und zahlreiche andere Arten (außer 0. latifolia L. mit handförmig geteilten Knollen).Google Scholar
  215. 2).
    Ammoniumsalze siehe S. 145, Lithiumsalze siehe S. 491. Magnesiumsalze siehe S. 495.Google Scholar
  216. 3).
    Ammonium chloratum siehe S. 146.Google Scholar
  217. 1).
    Als Geschmackskorrigentien wurden früher benutzt: Aromatische Wässer, nament-lich Aq. Cinnam., bitterliche aromatische Sirupe, wie Sir. Aurant. und ein Zusatz vonWein- oder Citronensäure: am angenehmsten läßt sich eine Solution in kohlensaurem Wassernehmen; s. oben.Google Scholar
  218. 1).
    Bis 1874 kannte man außer dem Chinin und dem unter bestimmten Voraussetzungen temperaturerniedrigenden Alkohol kein wirksames Antipyreticum. Salicylsäure, im Wintergrünöl, in den Blättern der Spiraea ulmariae usw. bekannt, wurde ursprünglich im kleinen aus dem Bitterstoff Saliein der Weidenrinde gewonnen; seit Kolbe wird es aber aus Phenol im großenrein und billig hergestellt.Google Scholar
  219. 1).
    Salicylsäure gehört zu den Arzneimitteln, die wie Antipyrin, Chinin, Barbitursäuren, Salvarsan, Borsäure, Jod- und Bromsalze gelegentlich Idiosynkrasiesymptome hervorrufen..Google Scholar
  220. 1).
    Die 20 proz. wäss. Lösung soll farblos oder doch nahezu farblos sein und Lackmus-papier nicht bläuen.Google Scholar
  221. 1).
    Es wird geprüft auf freie Salicylsäure. Bei der Reaktion (mit Eisenchlorid) darf einesehr schwache Violettfärbung auftreten, die möglicherweise Spuren von Salicyls., die erstbeim Lösen des Präparats in Wa. entstanden sind, zum Nachweis bringt. Auf Maskierungetwa voihandener feeier Salicyls. durch Zusatzstoffe, wie Oxals., Weins., Citronens., läßtGerm, ausdrücklich prüfen. — Die Ester der Salicyls. verseifen sich leicht.Google Scholar
  222. 1).
    Die Germ, führt die Präparate nur unter deutscher (nicht lateinischer) Bezeichnung auf.Google Scholar
  223. 2).
    Vorschriften über Schutz- und Heilmittel, die einer staatlichen Prüfung unterliegen. Reichs-Gesundheitsblatt 1927, Nr. 3 und 4. R. v. Deckers Verlag in Berlin W 9.Google Scholar
  224. 3).
    Maximaldosen sind in Deutschland nicht festgesetzt. Vgl. aber „Richtlinien für die Anwendung der Salvarsanpräparate“ (Rundschr. d. Reichsministeriums des Innern vom 15. November 1921). Veröff. des Reichsgesundheitsamtes 1921, S. 854 u. S. 881. (Verlag von Julius Springer in Berlin). Im wesentlichen abgedruckt in Teil III.Google Scholar
  225. 4).
    Siehe die Richtlinien in Teil III.Google Scholar
  226. 1).
    Wenn der Arzt nicht ausdrücklich Sapo kalinus venalis verordnet, gibt der Apotheker Kaliseife ab.Google Scholar
  227. 2).
    Zum mindesten fast weiß. Nicht ranzig riechend. Eine überfettete Seife, wird sein bald ranzig.Google Scholar
  228. 1).
    Heimisch im Mittelmeergebiet. In getrocknetem Zustande eingeführte Meerzwiebel steht in ihrem Wirkungswert weit hinter einer in frischem Zustand eingeführten und hier her-gerichteten Droge zurück.Google Scholar
  229. 1).
    z. Zt. keine Gewähr für gleichmäßige Wirksamkeit.Google Scholar
  230. 1).
    Die Untersuchung richtet sich nach dem Gesetz, betr. die Schlachtvieh- und Fleisch- beschau, vom 3. Juni 1900 (Allg. Bestimmungen).Google Scholar
  231. 1).
    Hauptsächlich aus Rußland und Polen. Am. bevorzugt die höherwertige spanische Ware.Google Scholar
  232. 2).
    Bestimmungsverfahren vorgeschrieben.Google Scholar
  233. 1).
    Zur besseren Haltbarmachung. Suec. konserviert mit Benzoesäure.Google Scholar
  234. 1).
    Gall. Eine nur zum sofortigen Gebrauch zu bereitende, flüssige, wirksame Stoffe enthaltende Arzneizubereitung. Klemperer-Rost, Arznei Verordnungslehre. 15. Aufl. 42Google Scholar
  235. 1).
    Die nachgenannten offizinellen Sera unterliegen der staatlichen Prüfung, jedes Serum nach besonderen Prüfungsverfahren. Der Konservierungsmittelzusatz darf 0,5 % Phenol oder 0,4 % Trikresol nicht übersteigen, das Eiweißgehalt nicht höher als 12 % sein. Die Serum-prüfung findet statt vor der Zulassung zum Verkehr, 6 Monate später und nach 2 Jahren. 5 Jahre nach der ersten Prüfung wird jedes Serum eingezogen.Google Scholar
  236. 1).
    „Curative 10000 units“. „Protective 1000 units.“Google Scholar
  237. 1).
    In Amerika ist als behelfsmäßiges Brechmittel 1 Teelöffel Senf in 1 Glas Wasser sehr verbreitet.Google Scholar
  238. 1).
    Unterscheiden sich von den Species gasteinenses (S. 669) nur durch den Ge-halt an Feigen (dort kleine Rosinen).Google Scholar
  239. 1).
    Meist sehr geringe Mengen Schwefel enthaltend.Google Scholar
  240. 1).
    Noch nicht in Kraft gesetzt: Semen Strophantin. Germ. VI. Strophanthussamen. Mindestgehalt 4% wasserfreies g- Strophanthin. Die von ihrem grannenartigen Fortsatz befreiten, reifen, spindelförmigen, gelben bis gelbbraunen, schwach eigenartig riechenden und stark und anhaltend bitter schmeckenden Samen der Apocynacee Stroph. gratus (Wallich et Hooker) Franchet. Bei der Schwefelsäureprobe (s. o.) färbt sich der Samenquerschnitt nach wenigen Minuten rötlich, dann rot bis rotviolett; das Pulver darf lebhaft grün gefärbte Teilchen nicht auf weisen. Das Pulver ist bräunlich. Es darf keine anderen Strophanthusarten enthalten; der Aschegehalt darf höchstens 7% betragen. Vorsichtig aufzubewahren.Google Scholar
  241. 1).
    Die Lösungen verändern Lackmuspapier nicht.Google Scholar
  242. 3).
    Für die Herstellung des Sulfur sublimatum ist keine Vorschrift gegeben.Google Scholar
  243. 1).
    Gall. Nouveau Supplement: Adrßnaline (Suprarenine, Epinephrine). a — Methylamine-- /?-Dioxyphenyläthanol. Aus Nebennieren oder synthetisch. Links drehend. Schmilzt bei 210–212° (im Capillarröhrchen).Google Scholar
  244. 2).
    Aus Organen (Nebennieren) hergestellt.Google Scholar
  245. 3).
    Cloreton, S. 298.Google Scholar
  246. 1).
    1 g in 1000 ccm 5 ccm Chloroform und 3 ccm verd. Salzs. enthaltender Lösung.Google Scholar
  247. 2).
    1 g in 1000 ccm Salzsäure haltigem Wasser.Google Scholar
  248. 1).
    Guanidin s. S. 413.Google Scholar
  249. 2).
    Talkstein.Google Scholar
  250. 1).
    Aus der etwaigen Verwendung kupferner Kessel und b er atsc halten herrührend.Google Scholar
  251. 1).
    Neben dem Ausdruck „Verbandmull“ findet häufig der Ausdruck „Verbandgaze“ (besonders bei imprägnierten Müllen) Anwendung; im engeren Sinne verstellt man unter Gaze appretierten (mit Stärke gesteiften) Verbandmull. Im nachfolgenden sind die beiden Ausdrücke Mull und Gaze daher wechselweise gebraucht.Google Scholar
  252. 1).
    Ganz schwach aromatisch, aber nicht terpentinartig riechend.Google Scholar
  253. 2).
    Aus dem Aloe enthaltenden Alcoolatum Gari bereitet.Google Scholar
  254. 1).
    Das Theobromin bildet als schwache Säure mit dem Alkali die salzartige chemische Verbindung Theobromin-Natrium. Im Präparat liegen vor: Theobromin-Natrium und Natrium -salicylat, die möglicherweise ein Doppelsalz bilden (Theobromino-natrium salicylicum). — Beim Coffeinum-Natriirm salicylicum wird demgegenüber keine chemische Verbindung zwischen Coffein und Natrium salicylicum angenommen (Prüfungsmethoden).Google Scholar
  255. 1).
    Violettfärbung bei Zusatz von Eisenchloridlösung. — Die Murexidprobe, mit Wasserstoffsuperoxyd ausgeführt, oxydiert Coffein zu Tetramethylalloxanthin, das sich mit Ammoniak rotviolett, mit Alkalien blau färbt. Die gleiche Probe gibt Theophyllin, eine ganz ähnliche geben Theobromin und Harnsäure.Google Scholar
  256. 1).
    Theophyllin besitzt äußerst schwach basischen und zugleich sauren Charakter.Google Scholar
  257. 1).
    Acetonitril, CH3CN, wirkt nach Maßgabe der im Tierkörper sich abspaltenden Blau-säure toxisch. Durch Verfütterung von Schilddrüsensubstanz erhalten weiße Mäuse eine er-höhte Resistenz; je wirksamer die Schilddrüsensubstanz ist, desto mehr wird die Blausäure-abspaltung herabgesetzt. Die Reid Huntsche Methode ist recht genau; die schützende Wirkung geht ziemlich parallel dem Jodgehalt.Google Scholar
  258. 1).
    Bis hierher Inhalt des allgemeinen Artikels „Tuberkuline“ der Germ.Google Scholar
  259. 1).
    Die Tuberkuline werden im Arzneibuch deutsch, nicht latinisiert, bezeichnet.Google Scholar
  260. 2).
    Die „Tuberkulinspritzen“ müssen bestimmten Anforderungen, insbesondere auch hin-sichtlich Genauigkeit entsprechen. — (Verordnung vom 21. Dezember 1927: Reichsgesund-heitsblatt 1928, Nr. 11, S. 180.)Google Scholar
  261. 1).
    Die Lösung (1 + 1,5) wird durch Phenolphthaleinlösung nicht gerötet.Google Scholar
  262. 1).
    Jedes Vaselin besitzt einen gewissen Eigengeruch, nur darf es nicht nach Petroleumriechen. Für Augensalben soll möglichst ein Vaselin verwendet werden, das zwischen 35 und 40° schmilzt. (Prüfungsmethoden.)Google Scholar
  263. 1).
    s. Fußnote zu Vaselin. flavum.Google Scholar
  264. 2).
    Blau blühend. Die gelb blühende: Herba Jaceae.Google Scholar
  265. 1).
    Konstitution des Yohimbins noch nicht vollkommen geklärt.Google Scholar
  266. 1).
    Der Schmelzp. des reinen Yohimbins wird bei 234° angegeben (Prüfungsmethoden).Google Scholar
  267. 1).
    Talk anstatt der früher verwendeten Weizenstärke, um Schimmeln und Säuerung zu vermeidenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • G. Klemperer
    • 1
  • E. Rost
    • 2
  1. 1.IV. Mediz. UniversitätsklinikStädt. Krankenhaus MoabitBerlinDeutschland
  2. 2.ReichsgesundheitsamtsUniversität MitgliedBerlinDeutschland

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