Advertisement

Zusammenstellung und Besprechung der Prinzipien der Dynamik

  • A. E. H. Love
Chapter
  • 33 Downloads

Zusammenfassung

Galilei fand durch Versuche, daß die Geschwindigkeit eines fallenden Körpers proportional der Fallzeit ist und wurde hierdurch auf den Begriff der Beschleunigung geführt. An der Bewegung eines Körpers auf einer sehr glatten, horizontalen Ebene erkannte er, daß sich ein Körper, der als völlig unbeeinflußt von Kräften angesehen werden kann, gleichförmig und geradlinig bewegt; so kam er dazu, das Vorhandensein von Kräften mit der Erzeugung von Beschleunigung in Zusammenhang zu bringen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Referenzen

  1. 1).
    Betrachtungen über die Prinzipien der Mechanik findet man in den auf S. 410 unten angeführten Werken, desgl. in H. Hertz’ Prinzipien der Mechanik.Google Scholar
  2. 1).
    Siehe die Bemerkungen über die „Beneke-Preis-Stiftung“ in den Göttinger Nachrichten 1901 („Geschäftliche Mitteilungen“) und H. M. Macdonald, Electric Waves, Appendix B, Cambridge 1902, und J. G. Leathem, Volume and surface Integrals used in Physiks, Cambridge 1905.zbMATHGoogle Scholar
  3. 1).
    In manchen Büchern werden sie “effektive Kräfte“ genannt.Google Scholar
  4. 1).
    W. H. Macaulay bezeichnet in dem Artikel „Motion, Laws of“ in Ency. Brit., 10. Auflage, Bd. 30 (1902), das, was hier „kinetisches Koordinatensystem“ genannt wird, mit dem Ausdruck „Newt onia n base“. Mit Rücksicht auf die wichtige Frage der Relativität der Bewegung sei noch auf Newtons Originalbeweis in den Principia, Lib. 1 auf „Scholium “, den Anhang zu den „Definitione s“ und auf die folgenden neueren Werke verwiesen: J. C. Maxwell, Matter and Motion (London 1882), Thomson and Tait, Natural Philosophie, Teil I (Cambridge 1879), E. Mach, Die Mechanik (Leipzig, 5. Aufl., 1904), C. Neumann, Über die Prinzipien der Galilei-Newtonschen Theorie (Leipzig 1870), K. Pearson, The Grammar of Science (London 1900), H. Poincaré, La science et l’hypothèse (Paris, N. D.), der schon oben angeführte Artikel von W. H. Macaulay und der Artikel von A. Voss in Ency. dmath. Wiss. Bd. IV, Teil 1, Art. 1 (Leipzig 1901). über das Bezugssystem der Astronomie lese man den Artikel von E. Anding in Ency. d. math. Wiss. Bd. VI, Teil 2, Art. 1 (Leipzig 1905). Leider weicht die im vorliegenden Text vertretene Anschauung gegenüber der durch Maxwell sowie Thomson und Tait von Newton übernommenen Ansicht, daß wir nämlich wohl die absolute Richtung, aber nicht die absolute Lage kennen, etwas ab. Da aber die Frage von keiner praktischen Bedeutung ist, so hielt es der Verfasser für erwünschter, eine ihm logisch vertretbar erscheinende Meinung so klar als möglich fortzuführen, als mit besonderem Nachdruck ihre Verschiedenheit von der Ansicht anderer Gelehrter zu betonen.Google Scholar
  5. 1).
    D. h. eine Umwandlung von Energie in eine andere Form, durch die ein geringerer Teil nutzbar gemacht werden kann; wie dies beispielsweise bei der Verwandlung von kinetischer Energie in Wärme der Fall ist.Google Scholar
  6. 1).
    Über das Maß, um das sie nachgeht, herrschen verschiedene Meinungen. Zwei von diesen sind 22 Sekunden je Jahrhundert und 8,3 Sekunden je Jahrhundert. Siehe Thomson und Tait, Nat. Phil. Teil II, Anhang G (Beitrag von G. H. Darwin).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • A. E. H. Love
    • 1
  1. 1.Universität OxfordUK

Personalised recommendations