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Die Übertragung von Geisteskrankheiten und die nervöse Entartung

  • Oswald Bumke
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Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 1)

Zusammenfassung

Im folgenden Kapitel soll untersucht werden, ob es eine nervöse Entartungim Sinne Morelsgibt. Eine nervöse Entartung also als gesetzmäßig wiederkehrender Vorgang, ein durch innere Gesetze bestimmtes Fortschreiten nervöser Krankheiten von Geschlecht zu Geschlecht. Daß gelegentlich infolge einer zufälligen Verkettung von äußeren Umständen in einer Familie immer schwerere Formen seelischer Erkrankungen ein Mitglied nach dem anderen befallen, das versteht sich von selbst, und die bloße Sammlung solcher Fälle, die kein inneres Band verknüpft, würde jedes wissenschaftlichen Wertes entbehren.

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Notes

Literatur

  1. 2).
    Ich folge in der Übersetzung Graßmann.Google Scholar
  2. 1).
    Zu ganz ähnlichen Resultaten ist neuerdings in Rußland Minor gekommen.Google Scholar
  3. 1).
    Vgl. auch die Ausführungen auf S. 25 und 29.Google Scholar
  4. 1).
    Im folgenden ist durchgehend als erste Generation diejenige bezeichnet, die sich durch Alkoholmißbrauch oder durch Infektion selbst vergiftet hat.Google Scholar
  5. 1).
    Vgl. oben S. 39. F. selbst spricht von 2. Generation.Google Scholar
  6. 1).
    Vgl. die letzten vorzüglichen Darstellungen von Jendrassic und Higier.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1912

Authors and Affiliations

  • Oswald Bumke
    • 1
  1. 1.Psychiatrischen und NervenklinikUniversität zu Freiburg I. B.Deutschland

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